Deutsche Erstaufführungen

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A

Ayad Akthar

The Invisible Hand (Schauspielhaus Bochum)

The Who and The What (Deutsches Schauspielhaus Hamburg)

Paul Auster

Mr. Vertigo (Theater Dortmund)

Alan Ayckbourn

Rondo (Theater Bielefeld)

Saphia Azzedine

Zorngebete (Theater Ulm)

Malin Axelsson/Karin Serres/Marianne Ségol

Rose Rose Rose (Theater der Jungen Welt Leipzig)

 

B

Michail Bartenjew und Alexej Slapowskij

Zwei im Dunkeln (Theater der Jungen Welt Leipzig)

Folke Braband

Oliver 2.

0 (Schlossparktheater Berlin)

Ingmar Bergman

Das Lächeln einer Sommernacht (Theater Osnabrück)

Michel Marc Bouchard

Tom auf dem Lande (Theater Münster)

 

C

Valeria Cavalli

Flossenlos (Junges Theater Regensburg)

Eric Coble 

Herbstrasen (Grenzlandtheater Aachen)

Martin Crimp

Play House/Im Tal (Theaterhaus Jena)

 

D

Gilles Dyrek

Weihnachten auf dem Balkon (Komödie Winterhuder Fährhaus Hamburg)

 

E

Jeffrey Eugenides 

Die Selbstmordschwestern (Münchner Kammerspiele)

 

F

Franzobel

Ich Zarah oder Das wilde Fleisch der letzten Diva (Mainfrankentheater Würzburg)

 

G

Jostein Gaarder

2084 – Noras Welt (Schlosstheater Celle)

Jean-Rock Gaudreault

Zwei Schritte bis zu den Sternen (Junges Stadttheater Bremerhaven)

 

H

Mark Hayhurst

Der Prozess des Hans ...

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Theater heute Jahrbuch 2016
Rubrik: 2016/17, Seite 183
von

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Ein muslimischer Lear

1892 kam in New York ein «Jiddischer Kenig Lir» auf die Bühne, ein Stück des ukra­inisch-russischen Migranten Jakob Gordin, der ein Jahr zuvor vor Pogromen in seiner Hei­mat nach Amerika geflohen war. «Kenig Lir» war sein drittes Stück – ca. 70 weitere sollten folgen – und begründete nicht nur seinen Ruhm als einer der erfolgreichsten Theaterautoren seiner Zeit,...

Menschen unter Menschen

Was keine Kunst ist, ist ja längst geklärt. Rolltreppe fahren ist keine Kunst. Wändegucken ist keine Kunst. In die Schirn gehen ist keine Kunst. So steht es, bunt auf Beton, seit 2003 groß im Frankfurter U-Bahn-Ausgang «Dom/Römer» an den Wänden, auf die guckt, wer die Rolltreppe hochfährt, um in die Schirn zu gehen. (Oder in den Frankfurter Kunstverein, ins MMK,...

Das Risiko zur Frage machen

Die erste Entscheidung war die schwierigste: einem Stück den Titel «Adolf Hitler: Mein Kampf, Band 1&2» zu geben. Als die Uraufführung  näherrückte, kamen Anrufe von Journalisten, auch aus dem Ausland. «Rechnen Sie mit einem Skandal?» – «Nö.» – «Aber das wird doch sicher Wellen schlagen, gibt es schon Gegenwind?» Antwort: «Nö.»

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