der thermale widerstand
es ist anzunehmen, dass bei der anerkannt großen freiheitsliebe der bevölkerung einerseits
und der erwiesen großen rücksichtslosigkeit
des möglichen gegners andererseits es über kurz oder lang zwangsläufig zu zusammenstößen kommen wird.
hans von dach, der totale widerstand
wir müssen als schweizer armee das undenkbare denken!
christoph brunner, armeesprecher
ich untersuche, ob die schiere vielgestaltigkeit der ausgrenzung
eine größere unterirdische dynamik verschleiert,
die vielleicht auf einer grundlegenden ebene
hinter der vordergründigen vielfalt steht.
saskia sassen, ausgrenzungen
personen
hannes, bademeister
roswitha, kurverwalterin
walter, bademeister
leon, masseur
marie, beraterin
dr. folz, geologe
die unbesorgten, kurgäste aller art
~ frei unter den kurgästen verteilbare repliken
≈ chorisch gesprochene repliken
pausen
/ ein schlag
// zwei schlag
/// drei schlagwas nicht extra erwähnt werden muss
hannes dass man mit dieser weißen uniform sich mehr anzieht als nur ein kleidungstück. dass man mit ihr, der uniform, gleich einer zweiten haut auch sich eine verantwortung mitüberzieht. dass man diese verantwortung, die keine kleine ist, annimmt. dass man sie trägt, erträgt, ...
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Theater heute November 2016
Rubrik: Das Stück, Seite 99
von Ferdinand Schmalz
Kaum einmal an diesem Abend steht er still. Er tritt von einem aufs andere Bein. Er tänzelt, trägt in sich eine Unruhe, die ansteckt. Vielleicht, weil es kaum möglich ist, sich mit ihm zu identifizieren, ja, weil man ihm am liebsten gar nicht mehr zuschauen und zuhören würde. Dann etwa, wenn er sich über die Blasen auf seiner Haut auslässt. Und weil man doch...
Über «Wut», eine der jüngsten Sprach- und Gehirnorgien Elfriede Jelineks ist – auch an dieser Stelle – ausreichend berichtet worden. Wir können also umstandslos zur Aufführung übergehen, es ist die dritte; nach Stemanns Uraufführung an den Münchner Kammerspielen (s. Th 6/16) strich man in Hamburg das Post-Charlie-Hebdo-Ungetüm gnadenlos zusammen und kombinierte es...
Na gut: «Wir sind ja nur Halbbrüder», derselbe Vater, verschiedene Mütter; und da Manuel und Günther Harder biografisch auch noch sechs Jahre auseinander liegen, haben sie einerseits ein bisschen Glück gehabt, weil sie nie in der gleichen Theateraltersklasse konkurrieren mussten; aber womöglich auch ein bisschen Pech – denn immer mal wieder war und ist von...
