Der dritte Weg?
Ein Theater ruft zur Bürgerversammlung – und ist bis unter das Dach gefüllt. Im Unterschied zu manchem deutschen Stadttheater, das seine potenziellen Zuschauer oft nur mit dem energischen Protest gegen die letzte Etatkürzung zu mobilisieren vermag, sind der große Saal und die vier Ränge des Teatro Valle auch bei Vorstellungen unter der Woche gut besucht. Das Geheimnis lautet: Partizipation.
«Unsere Stiftung hat mittlerweile mehr als 6.000 Mitglieder. Unser Statut ermöglicht es ihnen, aktiv in die Geschicke des Theaters einzugreifen», erklärt Ugo Mattei.
Der Jura-Professor mit Lehrstühlen in Turin und San Francisco ist einer der Verfasser des Stiftungsstatuts. Es zielt auf eine altbekannte, lange Zeit wenig praktizierte, in letzter Zeit aber vor allem dank des Werks der Nobelpreisträgerin für Wirtschaftswissen–schaften, Elinor Ostrom, wieder prominenter gewordene Eigentums- und Nutzungsform ab: das Gemeingut, die Allmende. Mattei bezeichnet es als «einen dritten Weg, jenseits von öffentlichem und privatem Eigentum». Gemeingut sei «nicht durch Exklusion gekennzeichnet wie etwa das Privateigentum. Die Entscheidungen werden auch nicht hierarchisch organisiert wie beim öffentlichen ...
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Theater heute April 2014
Rubrik: Magazin Italien, Seite 69
von Tom Mustroph
6./Sonntag
17.35, arte: Schreiben oder sterben – Das Jahrhundert der Marguerite Duras. Eine Dokumentation von Pierre Assouline
20.15, arte: Der Liebhaber Spielfilm (1991) nach Marguerite Duras, mit Jane March, Tony Leung Ka-Fai u.a., Regie Jean-Jacques Annaud
23.30, arte: Durch die Nacht … mit Henry Hübchen und Gerd Harry Lybke
0.25, arte: Schreiben. Marguerite Duras...
personen
adi molkereiarbeiter
karina molkereiarbeiterin
hans exekutivbediensteter
jenny betreiberin der bahnhofsreste
huber mittleres molkerei-management
pausen
/............ ein schlag
//....... zwei schlag
///...... drei schlag
«die aufgabe einer kritik der gewalt lässt sich als die darstellung ihres verhältnisses zu recht, gerechtigkeit und butter...
Es konnte gar nichts anders kommen: Irgendwann mussten die hochgepeitschten Erwartungen an Karin Beiers Neustart des Hamburger Schauspielhauses nach über dreijähriger Durststrecke im Normalbetrieb verdampfen. Nachdem im Januar endlich das Großevent der Intendantin selbst über die vom Eisernen wieder befreite Großbühne gegangen war, der Antiken-Marathon «Die...
