am beispiel der butter

© S. Fischer Verlag GmbH 2013 THEATER & MEDIEN, Frankfurt/Main

Theater heute - Logo

personen
adi molkereiarbeiter
karina molkereiarbeiterin
hans exekutivbediensteter
jenny betreiberin der bahnhofsreste
huber mittleres molkerei-management

 

pausen

/............ ein schlag
//....... zwei schlag
///...... drei schlag

 

«die aufgabe einer kritik der gewalt lässt sich als die darstellung ihres verhältnisses zu recht, gerechtigkeit und butter umschreiben.

»

unsauber zitiert nach walter benjamin

«nicht das natürliche leben, sondern das der butter ausgesetzte (das nackte oder fette leben) ist das ursprüngliche politische element.»

unsauber zitiert nach giorgio agamben

 

hans von der staatsgewalt erzählt der stielaugenjenny von der reste über den futterer adi

in der bahnhofsreste an der theke lassen die jenny von der reste und der hans von der staatsgewalt den tag gewohnt geruhsam beginnen

jenny der adi ist mir nicht geheuer.
hans dir ist keiner heuer.
jenny man denkt halt.
hans das denken macht halt auch nicht schöner. gib mir lieber einen klaren.
jenny einmal frühstück für champions?
hans wenn so der nebel, so dünn wie magermilch, ins tal reinhängt, brauchts etwas klares, das von innen dem trüben dann entgegenhält.

/

jenny immer steht er, der adi, mit ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Theater-heute-Artikel online lesen
  • Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Theater heute April 2014
Rubrik: Stück, Seite 99
von Ferdinand Schmalz

Weitere Beiträge
«Hier würde sich niemand als Intellektueller bezeichnen»

Stefanie Carp Mark, du hast 21 Jahre, von 1983 bis 2004, das Präsentationshaus PS122 geleitet und dann Under The Radar gegründet. Warum?
Mark Russell Es gab eine neue Künstlergeneration im Bereich der Performing Arts, die in ganz neuen Formen und Formaten arbeitete. Ich wollte diesen neuen Künstlern eine amerikanische Plattform geben. Als ich im PS122 aufhörte,...

Wachsweich und intellektuell

Wieder einmal könne dieser Abend nicht für sich stehen und einfach anfangen. Wieder einmal habe das Theater vor den Kunstgenuss die Dramaturgen-Einführung gesetzt. Ohne Einführung laufe im Theater überhaupt nichts mehr, erklärt uns Dramaturg Henning Hartmann, der im beigefarbenen Sakko vor den Eisernen Vorhang im Großen Haus getreten ist.

Für die Uraufführung von...

Pläne der Redaktion · Impressum

«Die Toten auf der Gegenschräge» feierte Dimiter Gotscheff in seiner letzten Inszenierung, Heiner Müllers «Zement». Damit eröffnet das Berliner Theatertreffen, die alljährliche meistgbeachtete und meistbeunkte Versammlung der bemerkenswertesten Inszenierungen des Jahres. Wie wird’s wohl diesmal werden?

 

Was hat Bizets «Carmen», der Abo-Klassiker des...