Reale Utopien

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In letzter Zeit wird wieder verstärkt übers Theater gestritten, vor allem über seine Zukunft. Wie soll sie aussehen? Die Stadttheater bewahren? Eine zweite Säule aus Projektförderung daneben stellen? Mehr Produktionshäuser gründen? Und wie geht es überhaupt mit dem Ensemble- und Repertoirebetrieb weiter? Übernimmt der Apparat die Kunst? Das sind alles berechtigte Fragen, aber sie kommen immer von der praktisch-pragmatischen Seite. Sie werden diktiert von Produktionsbedingungen, Eigenfinanzierungsanteilen, Budgetdeckeln, kommunalen Finanzen etc.

Wir meinen: Wer zu praktisch denkt, schränkt sich von vornherein ein. Das Interesse der Künstler müsste doch erst einmal sein, von ihren Bedürfnissen auszugehen.
Deshalb fragen wir aus Sicht der Kunst: Wie sähe denn, wenn wir alle praktisch-pragmatischen Probleme einmal beiseite lassen, ein ideales Theater aus? Ohne Rücksicht auf Realisierbarkeit, einzig aus der Sicht der künstlerischen Wünsche? Mein ideales Theater – eine reale Utopie!

Antworten in diesem Jahrbuch von Björn Bicker, Robert Borgmann, Ruedi Häusermann, Karin Henkel, Fabian Hinrichs, Bettina Hoppe, Stefan Kaegi, Alexander Karschnia, Susanne Kennedy, Stephan Kimmig, Sylvana ...

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Theater heute Jahrbuch 2014
Rubrik: Reale Utopien, Seite 4
von

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