Independent-Gejammer
Ein Dokumentarfilm über vier Filmschauspielerinnen. Recht junge Schauspielerinnen. Keine über 35. Und auch wenn sie schon allerhand gedreht haben, ist da natürlich kein so genanntes Oeuvre und kann es also nicht um das Was und Wie gehen, um Spiel und Stil. Statt dessen interessiert, ja tatsächlich, die Haltung. Die aber auch kein Warum ist, sondern eher eine Befindlichkeit, Empfindlichkeit auf dem Weg, der selbstredend nach oben führen soll, aber auch in einen inhaltlichen Anspruch hinein, und das ist dann das Problem.
Denn viel nachgefragt wird ein solcher Anspruch im Film- und Fernsehgeschäft bekanntermaßen nicht, selbst dann nicht, wenn unter «Anspruch» nicht mehr verstanden wird als eine halbwegs selbstbestimmte Rolle in einer Geschichte, die einem (einer) gut gefällt.
Laura Tonke, Katharina Schüttler, Inga Birkenfeld und Nicolette Krebitz. Rolf Peter Kahl, der selbst erst 35-jährige Regisseur, sympathisiert heftig mit ihnen, und wirklich ist das Independent-Thema auch ganz sein eigenes. Der in Cottbus geborene und an der Ernst-Busch-Schule (Außenstelle Rostock) ausgebildete Schauspieler, der seit zehn Jahren im Filmbereich arbeitet, erfand vor vier Jahren in ...
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