Premieren im Januar · On Tour
Aachen, Theater
8. nach Orwell, Farm der Tiere
R. Eike Hannemann
9. nach Keun/Maslowska, Urban Girls
R. Jenke Nordalm
10. nach Bulgakow,
Der Meister und Margarita
R. Bernadette Sonnenbichler
Aalen, Theater der Stadt
17. Büchner, Dantons Tod
R. Tonio Kleinknecht
31. Widmer, Biedermanns. Umgezogen (DE)
R. Tina Brüggemann
Altenburg/Gera, TPT
27. Weiss, Die Ermittlung
R.
Nora Wieczorek
Annaberg, Eduard-
von-Winterstein-Theater
25. Brecht, Mutter Courage und ihre Kinder
R. Karl Georg Kayser
Baden-Baden, Theater
30. Camus, Das Missverständnis
R. Nicola May
Bamberg,
E.T.A.-Hoffmann-Theater
9. Kipphardt, In der Sache
J. Robert Oppenheimer
R. Rainer Lewandowski
Basel, Theater
17. Ibsen, Die Wildente
R. Amélie Niermeyer
23. Mann, Der Zauberberg
R. Thom Luz
29. Rame, Sex? Aber bitte mit Vergnügen
R. Christian Vetsch/Andrea Bettini
Bautzen, Volkstheater
24. Köbeli, Zimmer frei
R. Matthias Nagatis
Berlin,
Ballhaus Naunynstrasse
8. Youzbashi Dizaji, Tableau (U)
R. Reihaneh Youzbashi Dizaji
Berlin, Deutsches Theater
8. Payne, Constellations
R. Hüseyin Michael Cirpici
15. Loher, Gaunerstück (U)
R. Alize Zandwijk
23. Bergman, Herbstsonate
R. Jan Bosse
Berlin, Komödie
11. Foster, Zwei wie wir (DE )
R. Folke Braband
Berlin,
Maxim Gorki Theater
...
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Theater heute Januar 2015
Rubrik: Daten, Seite 60
von
Vielleicht ist nichts, wie es scheint. Wenn man statt der Augen grüne Gläser hätte, hielte man die Welt für grün – und das Falsche für wahr. So ähnlich sagte es Kleist, sein berühmtes Zitat hat der Niederländer Bram Jansen seinem «Käthchen von Heilbronn» im Schauspiel Oberhausen zu Beginn auf den Gazevorhang projiziert. Kurz leuchtet ein Märchenkasten auf, eine...
Über Heiner Müller schreiben, heißt, über einen Verlust schreiben. Heiner Müller, der große deutsche Dichter, dem der Zweite Weltkrieg und die DDR historische Prägung waren, hat uns Texte von ungeheurer Wucht geschenkt, mit Figuren, durch die der Riss der gebrechlichen Einrichtung der Welt geht.
Auf den deutschen Bühnen kommen seine Texte viel zu selten vor. Nach...
Der Tod steht vor der Tür, hält seine Hand auf, ich schweige. Ich schaue hinter mich, alles voller Licht und Erregung, die Dinge, die ich nicht getan habe, die, die ich dabei immer gern getan hätte – das Leben im Konjunktiv, denke ich, in gebeugter Form. Der Tod wird ungeduldig – ich halte seinen kalten Blick, lächle und höre mich sagen: Komm morgen wieder, morgen,...
