zürich: das fabriktheater...

Tanz - Logo

...bekommt eine neue Leitung. Der Choreograf und Kulturmanager Michael Rüegg (Oona Project), der Performer und Regisseur Michel Schröder sowie die Dramaturgin und Theaterleiterin Silvie von Kaenel wollen neben dem Theaterhaus ­Gessnerallee die fast vergessene Rote Fabrik neu etablieren als «ein Theater, das den Künstlern auf Augenhöhe begegnet und auch nach außen hin für sie einsteht».

Das scheint nicht selbstverständlich zu sein, ebenso wenig gebe es in Zürich einen «renommierten Ort des Experiments auf hohem Niveau, an dem es ausdrücklich erwünscht ist, Risiken einzugehen und Grenzen zu überschreiten». Hier ist also ein Ort für Performances ohne Tanzzwang.
fabriktheater.ch

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz März 2011
Rubrik: menschen, Seite 32
von

Weitere Beiträge
bern: anna huber...

Zu den «Zeitgenössischen Schweizer Tanztagen» hat auch ein Projekt mit dem Namen «Aufräumarbeiten im Wasserfall» Premiere. Warum ein so guter Titel noch immer nur ein Arbeitstitel sein soll, ahnt, wer Anna Hubers Denkart kennt: Sie sucht nach der «Ritze zwischen dem Möglichen und dem Unmöglichen». Körpergrenzen ästhetisch aufzulösen, statt sie festzulegen, das ist...

dresden: david dawson, jacopo godani, george balanchine

Man sollte den Dresdner Ballettdirektor Aaron S. Watkin nicht unbedingt beim Wort nehmen und an einem Abend, der sich «3 Farben Weiß» nennt, ein ballet blanc erwarten. Vielmehr wird das ganze Spektrum an tänzerischen Möglichkeiten vom Ballett der Semperoper ausgeschöpft. Das plakatierte Pigment auf der Farbskala des Balletts kommt ­dabei keinesfalls zu kurz. Im...

frankreich: harold rhéaume, yvann alexandre «jumeaux»

Sie kannten sich nicht, die Kompanie von Harold Rhéaume, Le Fils d’Adrien aus Québec, und Yvann Alexandres Truppe aus dem Loire-Tal bei Nantes. Gemeinsam entwarfen sie in Montréal ihr Triptychon «Jumeaux», legten ihre Arbeit zusammen, um Möglichkeiten auszuloten, auch künftig miteinander zu arbeiten. Jeder Choreograf zeigte sein eigenes Werk, am Ende gab es die...