bern: anna huber...

Tanz - Logo

Zu den «Zeitgenössischen Schweizer Tanztagen» hat auch ein Projekt mit dem Namen «Aufräumarbeiten im Wasserfall» Premiere. Warum ein so guter Titel noch immer nur ein Arbeitstitel sein soll, ahnt, wer Anna Hubers Denkart kennt: Sie sucht nach der «Ritze zwischen dem Möglichen und dem Unmöglichen». Körpergrenzen ästhetisch aufzulösen, statt sie festzulegen, das ist ihre Spezialität, die Zusammenarbeit mit dem bildenden Künstler Yves Netzhammer sogar eine Sensation. Netzhammer formt Möbel zu Körpern, seine Grafiken tanzen in 3-D.

Umgekehrt formt Anna Huber ihren Tanz zu grafischen Ausrufezeichen, mit Netzhammer probiert sie sich an acht Versuchsanordnungen, die – wer Anna Hubers Kunst kennt, weiß das – allesamt gelingen. In der Dampfzentrale am 3. und 4. März. 
swissdancedays.ch

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz März 2011
Rubrik: kalender: highlights, Seite 36
von

Weitere Beiträge
stuttgart: solotanz

Das «15. Internationale Solo-Tanz-Theater Festival» ist eine Hommage an Tanja Liedtke, die tragisch in Australien verunglückte deutsche Choreografin. Die nach ihrem Tod gegründete Stiftung trägt ab sofort zur Grundsicherung eines Festivals bei, das Tänzer und Choreografen zu einem Wettbewerb zeitgenössischen Tanzes weltweiter Provenienz zusammenbringt, von Ahmed...

chancen: ausschreibungen

Das Fleetstreet Theater in Hamburg bietet ein Residenzprogramm für ­Künstlergruppen, die spartenübergreifend arbeiten. Geboten werden zwei bis sechs Monate Proben in­ den  Theaterräumen und ein Wohnatelier plus Bargeld  zwischen 500 und 1000 Euro, dessen genaue Höhe die Jury festlegt. Weitere Zuschüsse für Durchführung und Präsentation können beantragt werden, die...

newcomer: Emilia Giudicelli

Neunzig Vorstellungen im Jahr, große Bühne, Kompanie. «Es war unglaublich.» Sie habe gern ihren Körper den Choreografien von Stephan Thoss gewidmet, sagt Emilia Giudicelli. Doch blieb ihr so wenig Zeit für sich selbst. Nach zwei Spielzeiten in Wiesbaden entschied sie sich für den Wechsel ins ­freie Feld. Seit Dezember probt sie in Bremen beim steptext dance project...