chancen: ausschreibungen

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Das Fleetstreet Theater in Hamburg bietet ein Residenzprogramm für ­Künstlergruppen, die spartenübergreifend arbeiten. Geboten werden zwei bis sechs Monate Proben in­ den  Theaterräumen und ein Wohnatelier plus Bargeld  zwischen 500 und 1000 Euro, dessen genaue Höhe die Jury festlegt. Weitere Zuschüsse für Durchführung und Präsentation können beantragt werden, die Bewerbung darf jederzeit erfolgen.
fleetstreet-hamburg.

de

Die neue Villa Kamogawa des Goethe-Instituts in Kyoto – derzeit leben Thomas Lehmen und Franz-Anton Cramer dort – sucht für Stipendien im Jahr 2012 freischaffende Tänzer und Choreografen, die drei Monate lang ein Projekt mit Bezug zu Japan umsetzen. Das Stipendium umfasst eine monatliche finanzielle Zuwendung von 2500 Euro, die Unterbringung in der Villa und einen Reisekostenzuschuss. Die Bewerbung ist möglich zwischen 16. März und 16. Mai.
goethe.de/villa-kamogawa

«Not Just Fred and Ginger. Camaraderie, Collusion and Collisions Be­t­ween Dance and Film» ist das Motto einer tanzhistorischen Tagung an der London Metropolitan University vom 14. bis 20. Oktober. Akademische Beiträge zu Tanz und Film sind willkommen, Vorschläge bis 2. April an eadhconference@gmail.com

De ...

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Tanz März 2011
Rubrik: praxis, Seite 74
von

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Es gibt ein Vorspiel vor dem Vorhang, einem monumentalen Plissee in gediegenem Beige. Pferde waren angekündigt, doch da steht ein Piano. Ein merkwürdiges Kerlchen klettert darauf herum und wirkt trotz eines Jacketts nicht gerade wie ein Pianist. Die schrägen Töne der Sonate kommen vom Band. Während sich der Piano-Alpinist unendlich langsam Richtung Boden windet,...

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Wo liegt die Nahtstelle, an der Choreografie in Tanz übergeht? Gibt es sie überhaupt? Und wenn ja, welche Farbe hat sie? Joanne Leighton versucht es mit rotem Klebeband. Im Straßburger Musée d’Art Moderne et Contemporain markiert sie damit vier Linien, die das Publikum bitte nicht überschreiten möge. Täte es dies, so würde es nicht nur die Bewegungsfreiheit der 99...

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Das alljährlich im Frühjahr stattfindende Festival des Koproduktionshauses brut war ja immer teils Party, teils Präsentationsort neuer Stücke vor allem der Wiener Szene. Auch in diesem Jahr kommt der Feieraspekt nicht zu kurz. Zum Ausklang kann jeder unter dem Motto «Less Dress More Fun» herausfinden, wie er auf des Kaisers neue Kleider reagiert. Auf die Sinne...