Ungestempelt

Die Tanzmarke Kuba

Tanz - Logo

Weltweit werden weniger Briefe geschrieben, immer seltener wird eine Briefmarke auf den Umschlag geklebt. Umso wertvoller werden die Schätze der Briefmarken-Sammler. Unter ihnen soll es Leute geben, die sich auf bestimmte Motive spezialisiert haben: auf Tanzbriefmarken zum Beispiel. Fündig werden sie auch auf Kuba. Hier wurde soeben eine neue Serie aufgelegt, die der nationalen Tanzkultur Reverenz erweist, insbesondere dem 70. Jahrestag des Nationalballetts.

Einmal mehr wird Alicia Alonso gehuldigt, der Ex-Leiterin dieser Kompanie, in früheren Editionen   waren der Tänzer und Choreograf Antonio Gades vertreten und das romantische Schmuckstück schlechthin, «Giselle». Die neue Auflage lässt ein berühmtes Gesicht vermissen – was die Frage aufwirft: Wann ist Carlos Acosta dran?

 

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz März 2019
Rubrik: Side Step, Seite 18
von

Weitere Beiträge
Görlitz: Dan Pelleg, Marko E. Weigert «Wunderland – wie nächtliche Schatten»

Sind wir denn alle verrückt? Seung-Hwan Lee windet sich in einer Ecke des Proszeniums, das wie die gepolsterte Zelle einer psychiatrischen Anstalt ausgestaltet ist. Vor der Vorstellung ist der Eiserne Vorhang selbstverständlich geschlossen, aber immer wieder geistern zwei Tänzerinnen «wie nächtliche Schatten» über die Vorderbühne. So jedenfalls lautet der...

Austausch: Wüste trifft Wupper

Die ehemalige Béjart-Tänzerin Germaine Acogny ist für die afrikanische Tanzmoderne in etwa das, was Pina Bausch für die deutsche dargestellt hat. Acognys Schule, die École des Sables in Senegal, startet nun ein großes Austauschprojekt mit der seit bald zehn Jahren bestehenden Pina Bausch Foundation. Tanzschaffende, die in afrikanischen Tänzen ausgebildet sind,...

Lüneburg: Olaf Schmidt «Der Zauberberg»

Zehn Tänzer sind nicht unbedingt eine Personaldecke, die einen Choreografen und seine Fantasie auf Dauer warmhält. Aber Olaf Schmidt, in der sechsten Spielzeit Tanzdirektor am Theater Lüneburg, hat für sich und sein Ensemble das Beste daraus gemacht. Das Kollektiv braucht den Vergleich mit Kompanien, die ein bis zwei Nummern größer sind, in keiner Weise zu scheuen....