stuttgart: christian spuck...

...landete 2008 in Essen mit «Leonce und Lena» einen veritablen Erfolg.

Tanz - Logo

...landete 2008 in Essen mit «Leonce und Lena» einen veritablen Erfolg. Die ­Kritikergilde war überwiegend entzückt von seinem Versuch, Georg Büchners Satire in Tanz zu übersetzen. Zumal bei einer literarischen Vorlage, in der herzlich wenig Handlung stattfindet, dafür jede Menge höfisches Gelangweiltsein. Das geht, indem man streng stilisiert, bis hin zu maskenhafter Automatik, und die Langeweile lustvoll zelebriert.

Spucks Ballett könnte sich ­länger­fristig im Repertoire festsetzen: Im Oktober übernahmen es die Grands
Ballets Canadiens, nun bringt es auch Spucks Heimatensemble, das Stuttgarter Ballett, heraus: Am 18. November ist Premiere.

www.staatstheater.stuttgart.de

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz November 2010
Rubrik: tanz im november, Seite 33
von Thomas Hahn

Vergriffen
Weitere Beiträge
chancen: ausschreibungen

«Stromereien», das Zürcher Performancefestival, sucht für seine sechste Ausgabe (3.–12. Aug. 2011) Performanceprojekte, die das Gebiet entlang des Flusses Limmat sowie die angrenzenden Stadträume orts- und situationsbezogen erforschen. Die als ­Live-Aktionen konzipierten Arbeiten können visuell, akustisch, bewegt, installativ oder partizipativ sein, sollen maximal...

fremdheit: interaktion und rhythmus

Die Damen des Balletts neigen sich auf dem Cover grazil unterm Palmwedel und sehen in diesem alten Libretto gar nicht exotisch aus. Im Gegenteil: Der geneigte Oberkörper, die abgewinkelten Handgelenke, das lange Tutu weisen sie als typische Vertreterinnen des Romantischen aus, stünde da nicht der Name Esmeralda, der dem Ganzen den Klang des Fremden gibt. Den Spuren...

maos letzter tänzer

Es ist die Chance seines Lebens: Im Winter 1971/72 suchen Kulturfunktionäre in ganz China nach biegsamen, dehnbaren Kinderkörpern, die sich für den Drill in der staatlichen Tanz­akademie eignen würden, um eine neue Garde von Balletttänzern im Reich der Mitte zu formen. Und um eine Vision von Maos Frau Realität werden zu lassen.

Der zehnjährige Cunxin weiß zwar...