regina baumgart
Sie wurden an den Württembergischen Staatstheatern in Stuttgart ausgebildet zur Zeit von John Cranko, kehrten wegen einer Verletzung aufs Gymnasium zurück und machten Abitur, bevor Sie Tanzpädagogik in München studierten. Woher kam dann die Neugier auf amerikanischen Tanz?
Durch einen Mitschüler wurde ich auf Merce Cunningham aufmerksam. Und in München traf ich auf Birgitta Trommler, die gerade aus den USA zurückgekehrt war mit viel Cunningham’schem Gedankengut.
Ab 1978 bin ich selbst regelmäßig nach New York gefahren und habe bei ihm und anderen trainiert, auch bei Maggie Black.
Wer ist sie?
Sie hat das Tanztraining grundlegend erneuert – im Clinch mit George Balanchine. Jeder war in ihrem Studio, die Stars des American Ballet Theatre und alle zeitgenössisch Tanzenden wie Lucinda Childs, Trisha Brown, die Cunningham-Leute.
Wie sie nennen Sie Ihr Training «Ballett für zeitgenössische Tänzer». Wie sieht das aus?
Es beginnt mit einer relativ einfachen «Stange». Sehr langsam. Viele Standbeinwechsel, immer wieder Rückkehr in die ers-te Position, damit der Körper die Achse findet, sich erdet, platziert. Die Langsamkeit ermöglicht es den Tänzern, fühlend zu arbeiten, auch mit ...
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