paris en tour (english version)
There is one event that, more than any other, keeps the Roman audience up to date with the international scene: the Romaeuropa Festival. Along thirty editions, this cultural institution has established tight relationships with a wide range of major artists from all over Europe, to be put next to the highlights of Italian contemporary turmoil. That's why ricci/forte's new production, Darling, was taking off here.
The duo of directors/playwrights, Stefano Ricci and Gianni Forte, had exploded as a true phenomenon, able to drag back to theatre even those spectators usually fed only by super-classic pieces, providing a visually impressive performing language made out of strong Jan-Fabre-like body work, glamorously coloured sets, violent and provocative themes, post-modern madness and a touch of raving cyberpunk writing attitude. Hitting any prominent venue in Europe and abroad, the company has in fact been stating its own peculiar aesthetics. From Macadamia Nut Brittle to Imitationofdeath, stepping by Troia's Discount or Grimmless, the “ricci/forte phenomenon” was registered as problematic yet vital in the very beginning, ending up repeating itself as a code. Darling – which declares to ...
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Tanz März 2015
Rubrik: kalender und kritik, Seite 48
von Sergio Lo Gatto
Eine Hotellobby in Oslo, vor den Fenstern tanzen Schneeflocken und verhüllen die städtische Belle-Epoque-Pracht mit glitzernden Eishauben. Übers Pflaster der Karl Johan Gate, die Nationaltheater und Parlament verbindet, schlitterte einst auch Edvard Munch. Heute zählen seine Bilder und Zeichnungen zu den kulturellen Schätzen des Landes. Trotzdem bekennt Kristin...
wien_________ imagetanz
Gemütlich war gestern. «Unheimliche Körper», so das Fes-tivalmotto, wären irgendwo zwischen Mensch, Tier und Robotik anzusiedeln. Seit Japans Industrie sich zunehmend auf Roboter spezialisiert, die u. a. Querschnittsgelähmten das Laufen ermöglichen sollen, werden die Unterschiede zwischen Menschlichem und Nicht-Menschlichem immer restloser...
Am Anfang war kein Wort. Alles noch ungesagt. Ein Haufen zerknülltes Papier auf der Bühne; darüber hängt tief eine funzelige Brutlampe. Nichts rührt sich, Stühle knarzen, Zuschauer hüsteln. Draußen, um die Alte Feuerwache in Köln herum, tobt das Leben, Kinder rufen, Rockmusik wird auf- und zugedreht. Der Berg hier knistert kaum hörbar. Ein Papier ragt heraus,...
