Highlights

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wien_________ imagetanz
Gemütlich war gestern. «Unheimliche Körper», so das Fes-tivalmotto, wären irgendwo zwischen Mensch, Tier und Robotik anzusiedeln. Seit Japans Industrie sich zunehmend auf Roboter spezialisiert, die u. a. Querschnittsgelähmten das Laufen ermöglichen sollen, werden die Unterschiede zwischen Menschlichem und Nicht-Menschlichem immer restloser eingeebnet.

Ingri Fiksdal und Signe Becker aus Oslo lassen tanzende Kreaturen fröhlich auferstehen, die eben nur beinahe menschlich aussehen.

Der Holländer Julian Hetzel agiert mit einem berührungsempfindlichen Sofa und lotet in «I’m Not Here Says The Void» die Ängste vor dem Androiden aus. Wien erinnert dabei auch an seine psychoanalytische Tradition und will im brut vor allem unter die Haut gehen.
Vom 6. bis zum 21. März.
brut-wien.at

lausanne_________ les printemps de sévelin
Jan Martens, der Aufsteiger der Saison aus Belgien (tanz 10/14), eröffnet ein Festival nach dem anderen. Auch dieses, gleich mit zwei Stücken. Dazu tritt er gegen eine Dame an, Carolyn Carlson, die nach 50 Jahren Bühnenerfahrung ihren «Dialogue with Rothko» sehr malerisch zubereitet. Später jagen Newcomer wie Ambra Senatore (tanz 2/15) so alte Hasen ...

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Tanz März 2015
Rubrik: Highlights, Seite 36
von

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als Newcomer vorzustellen, wird zumindest den regelmäßigen Besucher beim Hamburg Ballett befremden. Denn irgendwie ist der Sunnyboy mit der frech blitzenden Zahnlücke doch immer schon da gewesen. Umso erstaunlicher allerdings, wie er nach wie vor mit jedem Auftritt das Publikum aufs Neue begeistert. Im Dezember 2013 beispielsweise, als es selbst seinem Chef John...

Kopenhagen en tour

Die zeitgenössische Tanzszene in Kopenhagen ist klein. Angeführt wird sie von der Kompanie Dansk Danseteater, deren Leiter Tim Rushton ein glückliches Händchen besitzt, wenn es darum geht, seine Tänzerinnen und Tänzer beständig an ihren Aufgaben wachsen zu lassen. Manche versuchen sich auch auf dem Feld des Choreografierens – so bei der jüngsten Produktion der...

edvard

Eine Hotellobby in Oslo, vor den Fenstern tanzen Schneeflocken und verhüllen die städtische Belle-Epoque-Pracht mit glitzernden Eishauben. Übers Pflaster der Karl Johan Gate, die Nationaltheater und Parlament verbindet, schlitterte einst auch Edvard Munch. Heute zählen seine Bilder und Zeichnungen zu den kulturellen Schätzen des Landes. Trotzdem bekennt Kristin...