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Matthias von Hartz kuratiert das Athens & Epidaurus Festival

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Matthias von Hartz hatte nur vier Wochen Zeit, das «Athens & Epidaurus Festival» mit aus dem Boden zu stampfen. Dies parallel zu seinem eigenen Format, den «Foreign Affairs» bei den Berliner Festspielen. Der gelernte Volkswirt wurde gerufen, weil griechische Künstler den vorgesehenen Kurator, Jan Fabre, zur unerwünschten Person erklärten und dieser das Handtuch schmiss (tanz 5/16). Spontan übernahm für ihn der Theaterleiter Vangelis Theodoropoulos.

Er weiß, dass dieses hoch verschuldete, aber mit vier Millionen Euro gut ausgestattete Festival von zentraler Bedeutung ist: gerade für die Finanzierung der griechischen Szene. Nur hier kann sie Einnahmen generieren. Hatte Fabre ein Festival seiner flämischen Landsleute versprochen, lud von Hartz als Kurator ins internationale Programm, für das er verantwortlich ist, nur zwei Belgier- ein: Jan Lauwers und Michèle Anne De Mey. Im Übrigen spielte er seine ausgezeichnete Kenntnis der spanischen Tanzszene aus. Athen erlebte neue Namen wie Sofia Mavragani, Mariela Nestora und Emira Goro. Diese Beförderung der südeuropäischen Avantgarde sprach ebenso für von Hartz wie seine kapitalismuskritische Haltung. Zu Pfingsten ins Amt gehoben, musste ...

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Tanz August/September 2016
Rubrik: Menschen, Seite 29
von Arnd Wesemann

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