medien
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birgit keil
Sie war die große deutsche Ballerina der Cranko-Zeit, zu ihrem 70. Geburtstag im September ist nun das zweite Buch über Birgit Keil erschienen, das auch ihre spätere Karriere als Pädagogin, Akademie- und Kompaniedirektorin würdigen will.
Geschrieben hat es Wiebke Hüster, meinungsfreudige Ballettkritikerin der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» und freundschaftlich verbundene Apologetin des Badischen Staatsballetts.
Im Grunde ist es ein Erinnerungsbuch von Keil geworden, mit kurzen, prägnanten Zitaten über ihre Karriere, Kollegen, Choreografen, und mit deutlich mehr Porträts und Schnappschüssen als echten Tanzbildern.
Manches hätten wir nicht unbedingt wissen müssen, etwa dass der jungen Birgit Keil der erste Kuss peinlich war. Stark konzentriert sich ihre Erinnerung auf den Lebens- und Bühnenpartner Vladimir Klos. Über Richard Cragun, nicht nur in der Cranko-Ära ein wichtiger Partner der Ballerina, spricht Keil genau ein einziges Mal, dafür aber kommt der deutlich weniger eminente Paul Chalmer mit einem ganzen Kapitel zu Wort.
Was dachte Birgit Keil über ihre Rollen, über die Arbeit mit Kenneth MacMillan oder über William Forsythes frühen, wichtigen ...
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Tanz Oktober 2014
Rubrik: medien, Seite 62
von
Er gehört zu den Großen des Fachs, ist 83 Jahre alt und findet es somit an der Zeit, sein Haus zu bestellen. Dabei lässt er sich von der Überzeugung leiten: «Auch ein Museum kann zeitgenössisch sein.» Mit diesem Slogan verkündete Paul Taylor, dass er seine Kompanie ab 2015 breiter aufzustellen gedenkt und deren Spielplan mit Werken anderer Choreografen bestücken...
Nach der Pause stimmt Eric Gauthier ein Lied an, und auf einmal stimmt alles an dem Stück, das einem zuvor eher fremd vorgekommen ist: der Tonfall, nicht zuletzt auch ein Tanz, der sich all das «einbildet», was Lewis Carroll in seinen beiden «Alice»-Büchern auf unnachahmliche Weise zur Sprache bringt. Enza Pagliari greift singend Gauthiers Song auf, und wie von...
_____deutschland
On tour
Gauthier Dance/Dance Company Theaterhaus Stuttgart zeigt «Alice», eine neue abendfüllende Choreografie von Mauro Bigonzetti mit den Sängerinnen von Assurd (siehe S. 38): Karlsruhe, Tollhaus, 15., 16. Okt.; Aschaffenburg, Stadthalle, 18. Okt.; Lörrach, Burghof, 21. Okt.; Stuttgart, Theaterhaus, 29.–31. Okt., 1., 2. Nov.; Gütersloh, Theater,...
