highlights
berlin_________ trisha brown
Ende des Jahres steht ein Abschied ins Haus, der viele schon im Vorfeld trauern lässt: Die Trisha Brown Dance Company geht von der Bühne. Die gesundheitlich angeschlagene Prinzipalin wird ihr Ensemble nicht mehr begleiten können, wenn es sich auf Farewell-Tour nach Europa aufmacht.
Letzte Gelegenheit, um die luftige, leichtfüßige und -händige Textur eines Tanzes zu bewundern, der in die Annalen des amerikanischen Post Modern Dance einging und für viele einer Offenbarung gleichkam: So elegant und bewegungseloquent kann es im zeitgenössischen Orbit zugehen!
Berlin, Akademie der Künste, 23.–26. April, adk.de; davor im französischen Pau, 14. April und in Spanien in Pamplona, 17., 18. April
trishabrowncompany.org
münchen_________ ballett-festwoche
Im August 1948 befehden sich zwei Parteien am Black Mountain College der Universität North Carolina. Mittendrin: John Cage. Der Komponist verteidigt das Werk von Erik Satie, das andere Teilnehmer der Sommerakademie als leichtgewichtig abtun. Cage hat freilich selbst gerade erst ein Stück à la Satie uraufgeführt, der Tänzerin Louise Lippold gewidmet. «In a Landscape», für perkussiv ge-tuntes Klavier ...
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Tanz April 2015
Rubrik: highlights, Seite 30
von
Joseph Bunn hat Leukämie. Er ist Tänzer und will es auch bleiben. Aber das Wichtigste ist jetzt, dass er gesund wird. Er spricht offen darüber, er will anderen damit die Angst nehmen. Schon gar nicht will er sich unterkriegen lassen vom Krebs. Leicht ist das nicht.
Als wir durch die samstäglich-geschäftige Essener Fußgängerzone spazieren, ist Joseph Bunn der Trubel...
Claudia Fleischle-Braun von der Gesellschaft für Tanzforschung hat es geschafft: Der Moderne Tanz samt den Stilformen und Vermittlungstraditionen der Rhythmus- und Ausdruckstanzbewegung wird zumindest von der deutschen UNESCO-Kommission als immaterielles Kulturerbe anerkannt. Unterstützt vom Arbeitskreis Rosalia Chladek in Wien, dem Verein Elementarer Tanz in Köln,...
Was ist das bloß für ein seltsames Werk? Großartig intensive Bilder in Temperafarben und überwältigender Vielzahl. In die Gouachen hinein sind in krakeliger Schrift Texte gesetzt, wie bei einem Comic. Es gibt Anweisungen, welche Musik zu welchem Bild zu hören ist, als hätte die Schöpferin eine Oper inszenieren wollen. Eine Bildersammlung wie ein Filmdrehbuch, wie...
