hamburg: dancekiosk
Bei -0,57°Celsius gefriert das Blut. So flüssig sind wir gar nicht, sagt Ira Demina. Mit dieser kaltblütigen These ist sie eine von vielen Hamburger Choreografinnen, die den Zustand des Denkens über den Körper formulieren. Wer in Hamburg überhaupt wie was tanzt, war immer schon ein Geheimnis, das Angela Guerreiro nun zum sechsten Mal auf der Präsentationsplattform für den Hamburger Tanz lüftet, um eine so unmittelbare Zustandsbeschreibung zum Denken und Fühlen zu erhalten, wie ihn kein Essayband enthalten kann.
Von Fragen zur Öffentlichkeit von Raum bis zum Körper als Schutzraum des Selbst ranken die Performances im Hamburger Sprechwerk vom 13. bis 23. Juli.
hamburgersprechwerk.de
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Tanz Juli 2011
Rubrik: kalender: highlights, Seite 31
von
Der Lift steht. Machen wir uns also zu Fuß auf den Weg nach oben ins Büro von Jan Broeckx. Hoch liegt es über den Dächern von Schwabing, auf einem Gelände, das früher Straßenbahnen beherbergte, bevor es die freie Tanzszene in den Achtzigern als Proben- und Aufführungsort nutzte. Irgendwann kam der Abrissbagger. An die Stelle der urbanen Wüste baute man ein Band...
Für eine Autobiografie fehlte ihm die Zeit. Aber Zeugnisse seiner Freundschaft gibt’s zuhauf. Ria Schneider hat nicht wenige davon gesammelt und im großzügig ausgestalteten Buch «Erinnerungen an José de Udaeta» zu einer Dankesgabe gebunden. Von Brita Adam bis Tomás Zybura reicht die Liste von insgesamt 88 Autoren, die mal beredt, mal weniger beredt Auskunft geben...
...fallen jeden Sommer bei uns ein. Sie tanzen makellos in den ersten Häusern der Stadt, deren Ensembles das Weite im Urlaub suchen. Sie heißen Pilobolus, bekannt aus «Wetten, dass …?», oder Alvin Ailey, bekannt für schwarze Schönheit. Die reine Weiblichkeit mit karibischem Flair, wie es die kleinere Kompanie von Lizt Alfonso aus Kuba verspricht, kommt vielen wie...
