für tänzer: workshops
Residenzen von September 2011 bis Juni 2012 bietet Robert Wilsons Watermill Center in New York «to extend the existing norms of performance practice». Bewerbungen bis 31. Mai über: www.watermillcenter.org/programs/residencies
Der «steirische herbst» in Graz ist fasziniert von der verstärkten philosophischen Auseinandersetzung mit Werken und Praktiken zeitgenössischen Tanzes und will mit dem Cusanuswerk ein Symposium «Philosophie der Kunst» (29. Sept. bis 2. Okt.) veranstalten. Philosophen, wenn sie aktiv mit der Tanzkunst arbeiten, heißt Nikolaus Witty bis 31.
Mai willkommen. wittyn@web.de
«Tanzkonkret» sucht freie Tanzproduktionen aus Köln für den Aufführungszeitraum September bis November 2011 in der Orangerie. Bewerbungsschluss ist der 31. Mai.
orangerie-theater.de
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Tanz Mai 2011
Rubrik: praxis, Seite 74
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Wer eine Kunstschule besucht, lernt es von der Pike auf: das Kopieren berühmter Vorbilder und Stile. Gleich danach wird das absichtsvolle Kopieren zum Problem. Wer ohne ironisches Augenzwinkern oder offensichtlich konzeptuellen Zugriff fremde Ideen übernimmt, bekommt es mit dem Strafgesetzbuch zu tun. Einmal im Fall der sogenannten Raubkopien, also des...
Was denkt die Dame in der Metrostation «Botanique/Kruidtuin», was führt sie im Schilde? Mariano Pensotti aus Buenos Aires erfindet ihre Geschichte im öffentlichen Raum: Anonyme erhalten ein Gesicht. Das Miniaturstadion von Jozef Wouters und Menno Vandevelde aus Antwerpen, das beide am Oude Graanmarkt errichten, lädt zum Betanzen ein, die isländische Choreografin...
Weißer Flokati, so weit das Auge reicht. Nach strengen Körperexerzitien dient der Kultteppich der siebziger Jahre als Spielwiese für erotische Räkeleien im Gedenken an die wilden Sechziger. Sehr cool, sehr distanziert sind die acht Tänzer, die Arco Renz in «2069» als Zeitkapselreisende auf das Jahr 1969 ansetzt. Jimi Hendrix pfeift, Psychedelisches von Pink Floyd...
