Ein Brief aus Turin
Turin is traditionally linked to French culture, so it is not surprising that a few years after the huge success of the long-running Parisian show “Tango Argentino” by Claudio Segovia and Héctor Orezzoli, premiered in 1983 – a gorgeous revival of the early twentieth century wave of the typical Argentinian mix of music, song and dance, created in Paris – the Piemonte capital became “the” tango capital in Italy. The first association to promote and organize lessons, rehearsals and milongas in Turin was El Barrio Tanguero, led by Alfredo Petruzzelli, in 1990.
Barrio Tanguero started inviting “maestri” like Pedro Monteleone (Madonna’s coach for the film “Evita“) and Alejandro Aquino to teach and perform as well as top musicians such as Color Tango and Trio Esquina to play tango live. In 1994, then, the picturesque Café Procope Milonga was opened, a kind of French-style boîte de nuit, where it is now possible to dance in two different spaces, one devoted to classical tango and the other (the stalls of the Teatro Juvarra, cleared of chairs) to contemporary tango music from Piazzolla to Gotan Project pieces. The Barrio Tanguero also published a book on Carlos Gardel songs and a CD, “Dieci ...
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«Lawn» = Rasen. Diese Übersetzung ist geläufig. Dass dieser Begriff aber auch einen Zustand benennt, der den Mangel an Sonne und damit den Rückzug von der Realität in unlogische Denkmuster und Illusionen von offenen Räumen beschreibt, das lernen wir in «Lawn» von drei gestandenen Australiern. Sie haben dieses innere Drama offenbar selbst erlitten, als sie Mitte...
Ea Sola, sie kündigten vor vier Jahren Ihren Abschied vom Tanz an und kehrten Europa den Rücken. Heute melden Sie sich zurück. Wichtige Personen wiesen mich darauf hin, dass es ein Fehler sei, «Requiem» zu meinem letzten Stück zu erklären. Die Warner hatten Recht. Man wird so schnell aus dem Kreis der Eingeweihten verstoßen....
Pasolini nennt ihn einfach einen «Besucher». Bei Silvana Schröder steht «der Fremde» zugleich auch für «das Fremde»: ein Engel, den möglicherweise der Himmel schickt, ein Katalysator vielleicht wie einst bei Cranko, der durch seine Existenz alles verändert, erklärtermaßen aber das Fremde, durch das sich das Stück fokussiert. Irgendwann erscheint Mario Perricone,...
