Die Staatliche Ballettschule Berlin

Die Schulen

Tanz - Logo

zieht um. Ein Jahr lang dient ein Containerdorf auf dem jetzigen Sportplatz als Ausweichquartier für die Allgemeinbildung. Die alten Ballettsäle bleiben, bis der Neu- und Umbau die bisherigen Räumlichkeiten ersetzt. Schließlich heißt es auch weiterhin an der Erich-Weinert-Straße «Tradition bewahren – Neues wagen»: ein Konzept, das Gregor Seyffert seit fünf Jahren als Künstlerischer Leiter auf verschiedenen Ebenen realisiert.


So wird derzeit in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch» ein gemeinsamer Bachelor-Studiengang Bühnentanz eingerichtet, der eine Ausbildung nach internationalen Vergleichsmaßstäben ermöglicht. Auch das Vorstellungsprogramm der nächsten zwei Jahre entspricht der dialektischen Zielsetzung. So steht Balanchines «Serenade» für Tradition, während Prokofjews «Romeo und Julia», von Torsten Händler mit allen Beteiligten erarbeitet, etwas Neues darstellt: keine Kinderei à la «Bugsy Ma­lone», das die großen Gefühle nur verniedlicht, sondern ein Stück, das alle Konflikte bis zur tödlichen Konsequenz auslebt.
Insofern ist das Ballett tatsächlich «gewagt» – und Daler Burkhanov wie Mihaela-Roxana Dorus, in ihrer jugendlichen Emphase wie in ihrem ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz August/September 2007
Rubrik: Service, Seite 106
von Hartmut Regitz

Vergriffen
Weitere Beiträge
Liliane Schaus

Liliane Schaus, gebürtige Belgierin mit luxemburgischem Namen und französischer Staatsangehörigkeit, verfügt über exzellente Verbindungen zur Berliner Szene und den Kulturfördertöpfen in Brüssel. So ausgestattet, schmiedet die Kulturdiplomatin an der Zukunft einer europäischen Tanzachse von Berlin bis Portugal. Die Route führt über das Festival  Uzès Danse, das auf...

No go?

An intersection in Halberstadt, like thousands of others in the cities and towns of the former East Germany. On its four corners: a Turkish kebab shop, the abandoned Youth Club of GDR days, a jeweller, and a bar with little red lamps in its dirty windows.

The blood stains on the sidewalk in front of the Youth Club, a concrete ruin covered in weeds and broken glass,...

The Independent: Constanza Macras

You are rehearsing “Brickland” at the moment with your company, Dorky Park. The piece, I understand, will be dealing with Second Life, gated communities, and Scientology. Watching your rehearsals five months ahead of the Schaubühne premiere in Berlin, it all seems to be taking shape and running quite smoothly ... It’s true, it’s a long time to the premiere. It...