Der Subversive: Xavier Le Roy
Xavier Le Roy, in E.X.T.E.N.S.I.O.N.S.* ging es darum, den Unterschied zwischen Probe und Aufführung aufzuheben. Betrifft dieser Ansatz Ihre Kreation generell? Nein. Aber ich versuche für gewöhnlich, dem Verhältnis zwischen Produktionsprozess und seinem Ergebnis höchste Aufmerksamkeit zu schenken, denn es scheint mir offensichtlich, dass das Ergebnis sehr davon abhängt, wie man den Produktionsprozess gestaltet. Ich versuche immer, meine jeweilige Arbeitsweise infrage zu stellen.
So steht für mich der Produktionsprozess jedes Mal im Mittelpunkt, aber nicht unbedingt mit dem Ziel, den Unterschied mit dem «Produkt» zu verwischen. In jedem Fall möchte ich vermeiden, etwas zu schaffen, das wie eine Improvisation aussieht. E.X.T.E.N.S.I.O.N.S. war wirklich ein Versuch, eine Situation zu schaffen, in der eins im anderen aufgeht. Ein anderes Projekt zum Thema war «namenlos», 1998. Aber auf meine anderen Kreationen wie «Giszelle» lässt sich das Prinzip nicht anwenden.
Die Erforschung neuer Formen bleibt oft unbefriedigend, weil der Zuschauer in seiner steifen Position vor der frontalen Bühne versauert, wo er doch gern selbst aktiv den Rezeptionsprozess gestalten und seine Position ...
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Hugo de Greef ist Gründer des Brüsseler Kaaitheaters und damit Initiator jenes Netzwerks, das erfolgreich flämische Choreografen in Europa propagierte. Ab sofort ist er Herr über eine «Fabrik für Bild und Ton»: So jedenfalls wird das N. V. Rundfunkgebäude Flagey in Brüssel im Volksmund genannt. Flagey war schon immer ein Ort, an dem ganz unterschiedliche Dialoge...
Hans van Manen’s “Shimmering Wings”
Amsterdam, 1939. Tender slim fingers touch the worn metal of the family radio … a dissonant hiss and crackle shatter the solemn silence of the Sunday … Mother is away … he knows … the house is now his theatre … gently … ever so gently … with the impassioned concentration only a child can possess … the wooden partitions dividing...
