Der Lehrer: Peter Appel
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peter appel
Sie waren alles: Tänzer, Ballettmeister, Pädagoge, Direktor, gelegentlich sogar Choreograf. Als was sehen Sie sich am liebsten? Als Lehrer. Ich habe zwar sehr gerne getanzt, aber irgendwann meine größere Leidenschaft in der Pädagogik entdeckt. Ich arbeite lieber mit Leuten, anstatt sie zu dirigieren. Deshalb war die Position eines Ballettdirektors, wie ich sie in Köln bekleidet habe, nicht unbedingt etwas, das mir viel bedeutete.
Sie gelten als begnadeter Lehrer.
Sie haben erst in Holland, später in der Schweiz, Schweden, Frankreich und zwischendurch auch immer wieder in Deutschland gearbeitet. Was macht Ihrer Meinung nach einen Pädagogen zu einem guten Pädagogen? Als langjähriger Direktor des Kölner Instituts für Bühnentanz müssten Sie es eigentlich wissen. Ich sollte es wissen. Doch die Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Dass einer sein Handwerk beherrscht, ist eine Selbstverständlichkeit. Auch sollte er sich auf Psychologie verstehen, eine Persönlichkeit sein und sich nicht verstellen. Große Pädagogen haben allerdings immer wieder auf ihre eigene Erfahrung zurückgegriffen. Das ist bei mir nicht grundsätzlich anders. Ich habe viel von meinen ...
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Tanz August/September 2013
Rubrik: praxis, Seite 106
von Hartmut Regitz
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Dar...
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«Ich werde übrigens nicht zum Christentum übertreten.» Emanuel Gat schickt das lächelnd voraus, sobald die Rede auf die religiöse Symbolik in seinem Zyklus «UpcloseUp» zu kommen droht. «Ich bin das jetzt schon zwanzigmal gefragt worden.» Da beugt er lieber vor. Allerdings kennt der Israeli Europa längst gut genug, um zu wissen, dass jeder künstlerische Bezug auf...
