Das Tanzbüro
Wie kam es zur Idee eines nationalen Tanzbüros für Deutschland?
Die Idee resultierte aus folgender Beobachtung: Es gibt in Europa einige Länder mit nationalen Einrichtungen, die vernetzen und Informationen bereitstellen. Wie etwa Finnland: Dance Info Finland hat auch ein Exportprogramm, über das Gelder des Außenministeriums laufen, um Tanz aus Finnland zu exportieren. Außerdem besitzt diese Informationsstelle eine Datenbank, die dem Benutzer anzeigt, was wann läuft, wer wann wo produziert hat.
Anders Frankreich mit dem Centre National de la Danse: Das ist ein Konglomerat mit einer großen Mediathek, Karriereberatung und einem Produktionsbereich. Oder Norwegen: Dance Information Norway ist ein Büro, das ans Tanzhaus angeschlossen ist und in unmittelbarem Kontakt mit diesem steht. Dann gibt es in Belgien das Vlaams Theater Instituut, das zwar nicht dezidiert ein Tanzbüro ist, doch auch Recherchen im Tanz durchführt und Politiker berät. So eine Struktur brauchen wir auch in Deutschland.
Würde ein nationales Tanzbüro damit auch Lobbyarbeit für den Tanz betreiben?
Zuallererst hat das Tanzbüro die Aufgabe, Informationen zu sammeln und zur Verfügung zu stellen. Die Lobbyarbeit verbleibt ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Sein Tanzen erinnert an eine Wildkatze, die sich anpirscht: anmutig, konzentriert, aufs Nötige beschränkt – eine perfekte Manifestation von Lebensenergie. Wenn Russell Maliphant auf der Bühne steht, erleben wir einen besonderen Tänzer. Was er auch tut, er nimmt den Zuschauer gefangen; selbst wenn er nur ein simples Plié machte, würde man gebannt staunen ob der...
In Hessen kann man Tanz vor allem studieren. Die entsprechende Abteilung der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) residiert im Souterrain (die Hochschule hofft 2014 auf einen Neubau) und ist auf zeitgenössischen wie klassischen Tanz ausgerichtet. Acht Semester dauert das Bachelor-Studium, seit 2007 ist hier auch der...
Dresdens Ballettdirektor Aaron S. Watkin ist dabei, den Wirkungskreis der Kompanie zu erweitern, räumlich und formal. Demnächst stellen sich junge Tänzerinnen und Tänzer als Choreografen vor, auf der neu eröffneten Spielstätte «Junge Szene» wird Stijin Celis «Cinderella» herausbringen. Experimentelle Projekte sind in Hellerau geplant. Wegen des großen Erfolges...
