Das Subjekt als sujet: Jérôme Bel
In all Deinen Stücken spielen Eigennamen eine große Rolle. Jérôme Bel hat 1995 den Diskurs über den Körper «Jérôme Bel» eingeleitet. In «Le dernier spectacle» (1998) wurden mehrere Eigennamen wie André Agassi oder Susanne Linke verwendet, die alle, neben einem bestimmten Kostüm, das sie kennzeichnete, mit einer eigenen Bewegung verbunden wurden. In all diesen Beispielen funktionierte der Eigenname wie ein sprachliches Zeichen, ein Signifikant, der den kulturellen Prozess, der den Körper hervorbringt, schließt und zum Stillstand bringt.
Man kann Personen anhand ihrer Namen als «solche» identifizieren. Wie verhalten sich Deine letzten beiden Stücke, «Véronique Doisneau» (2004) und «Pichet Klunchun et moi» (2005), zu diesen früheren Arbeiten? Ja, die Eigennamen sind sehr wichtig, weil sie es erlauben, jede Aktion zu identifizieren und sie jemand Verantwortlichem zuzuschreiben. Hinter jeder Aktion steht ein Handelnder, jemand, der eine Entscheidung trifft. Deshalb versuche ich, soweit ich es kann, die Verantwortlichen für ihre Handlungen zu benennen: Jérôme Bel, Claire Haenni, Igor Strawinsky, Xavier Le Roy, Susanne Linke oder Christian Dior. VéroniqueDoisneau, Pichet Klunchun sind ...
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