Foto: Patrice-Mathieu
Daina Ashbee
Kraft, Verletzlichkeit, Geheimnis – immer wieder tauchen sie als Elemente auf in den Arbeiten der preisgekrönten kanadischen Tanzkünstlerin, die in Nanaimo, British Columbia, zur Welt kam und heute ihr Standbein in Montréal hat. Mit familiären Wurzeln in den Niederlanden sowie in der Ethnie der indigenen Cree, bilden die Belange der Métis (Nachkommen von Cree und Europäern) und der First Nations (der indigenen Völker Kanadas) das kreative Kraftzentrum ihrer Projekte.
Aktuell erfährt Daina Ashbees Karriere Auftrieb dank Auszeichnungen, Lobeshymnen und internationalen Tourneen mit Gastauftritten, u. a. auf der «Biennale di Venezia», bei «DANCE» in München oder bei den «Rencontres chorégraphiques internationales de Seine-Saint-Denis».
Ashbee hat ihr indigenes Erbe und die Schätze, die es für sie als Tänzerin und Choreografin birgt, in ihrem Leben vergleichsweise spät (wieder-)entdeckt. Durch den Vater, einen Bildhauer, kam sie mit ersten kulturellen Veranstaltungen, Zeremonien und gesellschaftlichen Anlässen (wie etwa Powwows) in Berührung. Um die 20 Jahre alt war sie, als sie in Vancouver bei der Raven Spirit Dance Society, einer zeitgenössischen Kompanie indigener Tänzerinnen und ...
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Tanz Jahrbuch 2017
Rubrik: Hoffnungsträger, Seite 166
von Philip Szporer
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