Celebrities
Ein Nobody ist er nicht. Doch die Bekanntheit des neuen Ballettdirektors der Oper Leipzig hält sich in Grenzen: Paul Chalmer kommt wie Aaron Watkin, Dresdens designierter Ballettchef, aus Kanada und startete dort seine Karriere, die ihn 1981 für drei Jahre nach Stuttgart führte. Langfristig hielt es den zeitweiligen Partner von Eva Evdokimova, Carla Fracci, Marcia Haydée, Birgit Keil, Karen Kain oder Natalia Makarova nirgends. Chalmer wechselte von Monte Carlo zum English National Ballet, vom Scottish Ballet, Birmingham Royal Ballet und London City Ballet zum Teatro Colón in Buenos Aires.
Vor allem Italien kennt der 43-Jährige, der dort mit großen Klassikerproduktionen hervortrat, wie seine Westentasche – warum ihn das als Scholz-Erben empfiehlt, muss wenigstens Leipzigs Intendant Henri Maier wissen. Der meint in der Leipziger Volkszeitung: «Paul hat Connections in die ganze Welt. Der schafft es!» Und Chalmer pflichtet ihm bei, als er sagt: «Das Leipziger Ballett muss in Paris tanzen, in London.» und zeigt den Weg: «Beispielsweise über Koproduktionen.»
Viel versprechend: Martin Schläpfer, auch von Leipzig als Scholz-Nachfolger umworben, bleibt für weitere vier Jahre in Mainz und ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
By early 2006, choreographer and Professor of Choreography at the University College of Dance in Stockholm, Efva Lilja, will have completed her artistic research project “The Memory of the Body.“ To Lilja, human memory is a re-construction that is constantly changing as a consequence of the dynamic mental processes that create accumulated memory. As she puts it,...
Ein weiter, hoher Studioraum, der mit schwarzem Tanzboden ausgelegt ist, drei niedere weiße Podeste um eine großzügige Freifläche, auf einem davon steht eine bequeme Couch, auf der gleich jemand erschossen wird. Im Hintergrund eine Bar. Im Choreographic Centre Linz (CCL), das gerade seinen zweiten Geburtstag mit einer Aufführungsreihe unter dem Titel...
Montréal-based Chanti Wadge came into dance “as a way of wanting to reflect on contemporary issues, and the experience of being human.” Her engagement in the form, like so many of her generation, is multi-faceted. “Multi-media can attend to different sense receptors that dance can‘t always,” she says. Technology affords her means to touch “the invisible, the...
