bepreist: angels margarit...
...ist mit dem spanischen «Premio Nacional de Danza» geehrt worden. Das Kulturministerium zückt 30.000 Euro für die 50-Jährige, die vor 25 Jahren ihre Kompanie Mudances gründete; Mudances gehörte damals zu einem der ersten international tourenden Tanzensembles. Zuletzt gastierte sie bei der Frankfurter Buchmesse 2007 (Gastland Katalonien). Heute ist ihre Kompanie am Tanzhaus Mercat de les Flors in Barcelona angesiedelt.
Ángels Margarit gab 1990 in einem Zimmer des Hamburger Hotels Atlantic eine intime Performance für je zehn Zuschauer, tanzte 1992 für ein per Schiff angefahrenes Publikum auf einer Kaimauer im Hamburger Hafen und rückte später mit María Muñoz und ihrer nur wenig jüngeren Gruppe Mal Pelo enger zusammen, um gemeinsam zeitgenössische Tanzgeschichte in Katalonien zu schreiben. Pep Ramis, der Gründer von Mal Pelo, saß mit in der Jury.
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz Januar 2011
Rubrik: menschen, Seite 24
von
«Schlechte Angewohnheiten» ist das Motto der diesjährigen Wintertanzausgabe am HAU: Zuspätkommen, Dazwischenreden, Schmatzen, An-den-Nägeln-Kauen. Klar, aber was sind schlechte Angewohnheiten im Tanz? Die Konventionen und alltäglichen Rituale des Theaterbetriebs. Müssen Tänzer auf der Bühne wirklich immer virtuos, hübsch und möglichst auch mal nackt sein? Mit von...
godspeed you! black emperor ist eine kanadische Postrock-Band. In ihren Einspielungen wie «Blaise Bailey Finnegan III» werden die Vereinigten Staaten ausgesprochen ein «verfassungsmäßig kriegsführendes Drittweltland» genannt. Dann geht’s rein instrumental weiter auf den Tracks, die in sogenannte movements stukturiert sind und weder melodiös-klassischen Bombast noch...
...hat den Kölner Tanztheaterpreis gewonnen. Den vom «Kölner Stadt-Anzeiger» ausgelobten Scheck über 5600 Euro erhielt sie für ihr Solo «andropolaroid» (tanz 7/10), eine Kooperation mit der Kölner Freihandelszone und dem Berliner Dock 11, das theater-51grad.com produziert hat – eine Menge Menschen für ein Solo. Zu Recht. Yui Kawaguchi tanzt unter tausend...
