Ballett Memo

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nennt sich das «Gedächtnisspiel mit Motiven des klassischen Tanzes»: 72 farbige Karten mit 36 Ballettmotiven hat Maria-Helena Buckley beigesteuert. Jahre lang Solistin am Staatsballett Berlin, verlegte sich die Spanierin aus Palma de Mallorca seit ihrer Verabschiedung 2009 aufs Fotografieren und hat für ihr Memory nun einige ihrer schönsten Bilder ausgewählt – Szenen aus «Schwa­nen­see», «Dornrös­chen», «Giselle», «Sylvia», wie sie sich im Repertoire des Staatsballetts finden, ergänzt um Beispiele des Balletts des Pfalztheaters Kaiserslautern und des Aterballetto.


 

Aufgedeckt, kann sich das Ballett durchaus sehen lassen. Aber wie bei jedem Memory geht es zuerst darum: Wo platziert sich derzeit Vladimir Malakhov? Welche Position beansprucht Polina Semionova? Unter was für einem Blatt verbirgt sich Mauro Bigonzettis «Caravaggio»? Gar nicht so einfach. Ich jedenfalls war meiner Tochter hoffnungslos unterlegen. Wäh­rend Nuria ohne Mühe Ronald Savkovic «entdeckt», kann ich mich beim besten Willen nicht mehr an den «Pas de quatre» erinnern. Schlechte Karten für einen Ballettkritiker? Nein, meint Maria-Helena Buckley: Kinder sind beim Memory immer besser als Erwachsene.

 

Maria-Helena ...

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Tanz Juni 2010
Rubrik: medien: spiele, Seite 55
von Hartmut Regitz

Vergriffen
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