ausstellungen und screenings
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vladimir malakhov
habe noch nie auf der Straße getanzt, «jedenfalls nicht nüchtern». Und genauso wenig will Berlins Ballettdirektor je Sneakers getragen haben. Aber jetzt und zum ersten Mal in seinem Leben besucht er einen Aerobic-Kurs. Undercover. «Versuch einfach, die Musik in deine Füße reinzubekommen, und ich gucke, was so geht», bescheidet die Trainerin dem Neuling. Schnell ist klar, sie ist eingeweiht.
Malakhov sucht hier in Wahrheit Mitstreiter für den jüngsten Flashmob seiner Kompanie: fitte Kurs-Damen, die bei seiner «Enttarnung» freudig aus dem Häuschen sind. Geprobt wird zum Gassenhauer «Time of my life» aus «Dirty Dancing». Die Flashmob-Location ist das Berliner Sony-Center am Potsdamer Platz. Hier beginnt ein kleines Mädchen zu tanzen, tippt einen telefonierenden Passanten an und fordert ihn zum Mittanzen auf: Vladimir Malakhov himself. Die Choreografie für scheinbare Touristen, Kinogänger, Büroangestellte stammt von Xenia Wiest (Staatsballett Berlin) und von Carmen Bethke für die Kinder und Mitglieder des Aspria-Clubs. Das Geschehen begleitet die Kamera Schritt für Schritt, ehrfürchtig, auch mit Humor. Das kurzweilige Ergebnis der Autorinnen ...
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Tanz Juni 2013
Rubrik: kalender und kritik, Seite 50
von
Wie tanzt man eine Metaebene? Die Fläche, auf der die 16-köpfige Forsythe-Company im Frankfurt LAB die «Study #3» tanzt, fällt nach vorn ab. Das ist schon ein bisschen meta:
Sie zitiert die Bühne der Oper in Brescia, wo die Kompanie 2012 gastierte. William Forsythe schwärmte noch Monate später: «Wenn man diese italienischen Theater betritt, ist man étonné,...
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a + b tanzbau
Wer A sagt, muss auch B sagen, zumindest bei der neuen Tanzkompanie, die sich in Berlin gegründet hat: A wie Appugliese, B wie Bilbao. «Zwischen Kaffee, Kuchen und Träumen», heißt es auf ihrem ersten Programmzettel, hätten sich die beiden gleichaltrigen Tänzer & Choreografen gefunden und mit A + B TANZBAU stante pede ein Duo...
Diesmal hat Kassels Tanzchef Johannes Wieland den Wiener Choreografen Chris Haring eingeladen, der mit Künstlerkollegen als Liquid Loft seit 2005 absolutes Formbewusstsein beweist. Mit zwei Stücken von jeweils knapp einer Stunde Dauer ist der Abend nicht eben klein geraten. Zudem sind «White Noise Tragedy» von Wieland und «Lego Love» von Haring unter dem Übertitel...
