amanda piña und daniel zimmermann

amanda piña und daniel zimmermann

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«Libertad, Libertad schrie meine Mutter.» Und wenn die Polizei des Militärregimes im Chile der 1980er-Jahre anrückte, wurde sie aufgeklärt, dass es sich um den Hund der Familie handelte, der eben Freiheit hieß. Amanda Piñas früheste Tanz-Erinnerung bezieht sich nicht auf einen Besuch in einer Tanzschule. Ganz im Gegenteil: Bei den Demos gegen den Machthaber Augusto Pinochet, an denen die junge Chilenin mit ihrer Familie oft teilnahm, wurde demonstrativ gesprungen.

Heute sieht Amanda Piña – Tänzerin, Choreografin –, die mit dem Schweizer Daniel Zimmermann – Bildhauer, Filmemacher, Dramaturg – 2005 nach Wien zog und nadaproductions gründete, diese Bewegung als einen Hüpftanz.

Von Beginn an waren es politische Themen, die das Künstlerpaar in unterschiedliche Formate transformierte. 2013 kam «WAR» heraus, eine Tanzperformance, in der rituelle Kriegstänze, vor allem der auf den Osterinseln ansässigen Hoko, auf Inhalt und Wirkung untersucht wurden. Derzeit arbeiten die Tanz-Anthropologen, die in einem ehemaligen Gassenlokal im 15. Wiener Gemeindebezirk ihr Atelier betreiben, an der Produktion «Endangered Human Movements». Volume I mit dem Titel «Four Remarks on the History of Dance» war ...

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Tanz Jahrbuch 2015
Rubrik: die hoffnungsträger, Seite 174
von Andrea Amort

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