alleskönner
Die 100. Wiederkehr der Uraufführung des Balletts «Le Sacre du printemps» von Igor Strawinsky und Vaslav Nijinsky ist kaum vorbei. Die Fülle an choreografischen Neubearbeitungen und Symposien, die auch die freie Tanzszene integrierte, wird «Josephs Legende» nicht zeitigen – Richard Strauss’ wichtigstes Ballett, das im Mai 1914, ein Jahr nach dem «Sacre», in Paris herauskam. Das hat auch damit zu tun, dass am 11. Juni 2014 vor allem der 150.
Geburtstag des Komponisten von «Salome», «Elektra», «Ariadne auf Naxos« und «Der Rosenkavalier» sowie einiger weiterer unverzichtbarer Opern gefeiert wird. Strauss’ schmales Ballett-Œuvre findet in den zahlreichen Neuerscheinungen auf dem Buch-Markt kaum eingehende Betrachtung. Wayne Heislers 2009 publiziertes, aus Sicht eines amerikanischen Musikwissenschaftlers verfasstes Buch «The Ballet Collaborations of Richard Strauss», in das etliche Vorarbeit deutschsprachiger Forschung einfloss, bleibt nach wie vor eine interessante Auseinandersetzung.
Neumeiers Vorgänger
Aus tanzhistorischer Sicht: Von Fotos, manchen choreografischen Skizzen und Beschreibungen abgesehen, ist keine der frühen Choreografien überliefert. Weder Mikhail Fokines Uraufführung ...
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Tanz Juni 2014
Rubrik: traditionen, Seite 58
von Andrea Amort
ausschreibungen_____
«POOL 14 – Open Call» Internationale TanzFilmPlattform Berlin, 11.–14. September
Open Call/Deadline: 4. Juli
pool-festival.de
«contact energy 14», Contest for Contemporary Dance, Erfurt
Wettbewerbstermin: 24. Oktober
Deadline: 21. Juli
festival.tanztheater-erfurt.de
Programm «tanz + theater machen stark» für 2014
Ausschreibungsfrist: 15. September
bue...
Nicht viele könnten es sich leisten, Notizbücher aufzublättern und aus szenischen Skizzen einen ganzen Abend zur besten Sendezeit zu machen. Meg Stuart kann es. Auch wenn sie Arm in Arm mit einer Kollegin eine schiefe Ebene herunterrutscht, bringt das ästhetischen Mehrwert. Die beiden strahlen sich an, übermütig, noch einmal rutschen, dann sind sie wieder weg,...
Was macht einen zum Ukrainer? Der Ort der Geburt oder die Nationalität der Eltern? Vladimir Malakhov ist sich da nicht so sicher. Er selbst wird zwar am 7. Januar 1968 im ukrainischen Kriwoi Rog geboren. Aber sein Vater ist Russe, und dessen Sprache dominiert den Alltag. «Natürlich habe ich in der Schule auch Ukrainisch gelernt, und wenn meine Mama mit mir in ihrer...
