adieu
«Ach, es wäre doch schön, wenn du für uns im Folkwang Tanzstudio ein bisschen das Management machen würdest!» Nicht viel anders klang mein händeringender Wunsch bei unserer ersten Begegnung. Deine Antwort mit Baby Nico auf dem Arm: «Warum nicht? Man kann's ja mal probieren.»
Nach jahrelangen Versuchen, Vorstellungsmöglichkeiten in bescheidenem Rahmen zu erhalten, war mein Hoffnungsschimmer schon ziemlich blass geworden. «Mal sehen ob's was wird!», war mein recht nüchterner Gedanke, ohne zu ahnen, was für eine Goldgrube wir mit Anne aufgetan hatten.
In den frühen 1980er-Jahren wuchs das Interesse für Tanztheater immens, zunächst in Europa, später auch weltweit. Mit enormem Elan und Tatendrang griff Anne die neuen Möglichkeiten auf, um Gastspiele mit dem Folkwang Tanzstudio und meinen Soli zu ermöglichen. Plötzlich ging es ab wie eine Rakete, nicht zuletzt mit Hilfe der Goethe-Institute.Wie hat Anne das alles geschafft? Statt einem Büro hatte sie alles im Kopf. In ihrem Schlafzimmer stand eine elektrische Schreibmaschine, die ohne viel Unterbrechung geklappert haben muss. Erst vor Kurzem entdeckte ich ihre vielen wunderbar geschriebenen Briefe mit klaren Forderungen und zugleich einer ...
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Tanz November 2016
Rubrik: Persönlich, Seite 29
von Susanne Linke
wird, vorbehaltlich der Zustimmung durch den Stadtrat, ab der Spielzeit 2018/19 das Europäische Zentrum der Künste Dresden in Hellerau leiten. Damit beerbt sie Dieter Jaenicke, der seit 2009 das einst als Bildungsanstalt für Rhythmik erbaute Festspielhaus in der Gartenstadt Hellerau zum Erfolg geführt hat. Carena Schlewitt kehrt mit der Direktionsübernahme nach...
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