Mouson Award
erhält mit ihrer niederländischen Kompanie WArd/waRD für ihre Stücke «Co(te)lette» über die Rivalität zwischen Frauen und den Bildern, die von ihnen gemacht werden, und «We Solo Men» den «Mouson Award» des Frankfurter Künstlerhauses Mousonturm. Alle zwei Jahre wählt eine Tanzjury die erfolgreichste choreografische Arbeit am Haus. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis dient ihrer neuen Produktion «Q61», die im Februar 2011 in Frankfurt uraufgeführt wird.
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Um menschliches Verhalten zu zeigen, genügt unter Umständen ein roter Klappstuhl. Auf der sonst leeren Bühne findet sich noch ein weißer Schuhkarton, der es in sich hat. Wenig später taucht Ioana Mona Popovici auf, die als Choreografin ihr «Work in Regress» vom Mischpult aus startet. Den Kopf gesenkt, leicht vornübergebeugt, scheint sie in der Gewalt eines anderen....
«Raymonda» ist ein tragischer Fall, in jeder Beziehung. Schon bei der Arbeit am Szenarium zog Marius Petipa im Machtkampf mit der Librettistin Lidija Paschkowa den Kürzeren. Kaum einer seiner Verbesserungsvorschläge fand bei den Theateroberen Gehör. Schlimmer noch, auch Alexander Glasunow setzte sich über seine Bitten hinweg und komponierte das gemeinsame Ballett...
2004 stellte Hal Foster in der Zeitschrift «October» einen «archivarischen Impuls» fest, eine Lust an der Retrospektive, die überall zu sehen war: in der Video- und Medienkunst, der Fotografie, der Installation, der Performancekunst und im Tanz. Es begann der Aufstieg einer Bewegung namens «Re-Enactment». Darunter verstand man bis dahin vor allem volkstümliche...
