Tanzwelten
Braunschweig feiert in seinem Festival «Tanzwelten» die halbe Welt. Diesen Part zu organisieren, hat Norbert Servos übernommen, während die Hausherrin Eva-Maria Lerchenberg-Thöny nach ihrer eröffnenden «Macbeth»-Premiere mit einer «Langen Nacht der deutschen Kompanien» den Beweis antreten möchte, «dass auch in Deutschland einzigartig und auf höchstem Niveau getanzt wird». Das glauben wir ihr gern.
Sagenhafte 14 Bühnen haben tatsächlich zugesagt und zeigen Ausschnitte aus Produktionen von Vladimir Malakhov (Berlin), Jörg Mannes (Hannover), Goyo Montero (Nürnberg),
Daniel Goldin (Münster), Lode Devos (Chemnitz), Tarek Assam (Gießen), Xin Peng Wang (Dortmund), Jutta Wörne (Nordhausen), James Sutherland (Pforzheim), Roberto Scafati (Ulm), Ralf Dörnen (Greifswald/
Stralsund), Stela Korljan (Schleswig), Tomasz Kajdanski (Dessau) und etwas außer Konkurrenz: Eric Gauthier (Stuttgart). Das ist nicht nur logis-tisch eine Glanzleistung – man braucht zudem nur dieses eine Mal, am 12. März, nach Braunschweig zu reisen, um die Tanzqualität der deutschen Stadttheater einschätzen zu können. 6. bis 13. März.
staatstheater-braunschweig.de
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