Zwei Philosophen, zwei Schönheiten
Fragwürdig wurde das Wort Schönheit durch zwei Entwicklungslinien. In der einen Linie wird immer ausschließlicher unter Schönheit ein gefälliges Erscheinungsbild verstanden. In der anderen Linie sind grundlegende Wahrnehmungen zu billigen Normen umgemünzt worden. Beide zusammen dienen der Werbung, die vorschreiben will, wie wir selber auszusehen haben und welche Oberfläche wir unserer Umgebung verpassen sollen.
Würdig ist der Begriff Schönheit aber erst, wenn wir bereit sind, diese vorgefertigten Formeln wieder hinter uns zu lassen.
Dann wird Schönheit das Bild für Resonanzen der Welt im Kleinsten und im Größten, des Größten im Kleinsten, des Kleinsten mit dem Größten. Die alte Verbindung des Makro- und Mikrokosmos mit der Wahrheit, die im Schönen anschaulich wird, ist nicht nur ein metaphysischer Fluchtpunkt, sondern der sehr große Ernst, mit dem die Ordnungen verbunden sind.
«Schönheit ist Notwendigkeit mit Freiheit». Diesen Satz hat Goethe auf die Natur geprägt, um zu betonen, dass den gesetzmäßigen Bedingungen jede Lebensform, jeder Kristall, jede Bewegung des Wassers eine einmalige Möglichkeit abgewinnt. Wie ließen die Künste sich besser als so bestimmen? In keiner von ihnen ...
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London’s Barbican Theatre recently presented works by African choreographers Vincent Mantsoe, Seydou Boro and Ariry Mahefasoa Mohoatrarivo Andriamoratsiresy. Similarly, 651 ARTS in Brooklyn, New York, showcased the African artists Compagnie Konga Ba Téria, Sello Pesa and, again, Ariry Mahefasoa Mohoatrarivo Andriamoratsiresy. The most provocative aspect of these...
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Tim Rushton was opening the tiny dance stage at Copenhagen’s new Opera with “Kridt” (see the review section), after its inaugural presentation to the Queen, the sponsor and the well-heeled, as well as to the general public by way of live TV broadcast. The dancers, dressed simply in sombrely coloured trousers and little black dresses, matched the new, entirely...
