wüstentänzer
im kino_________
wüstentänzer
Wo Mullahs und Moralpolizei regieren, gilt der Tanz als Teufelswerk. Er blüht im Verborgenen, in Teheraner Clubs und Geheimzirkeln, doch manchmal hascht er für einen Moment weltweite Aufmerksamkeit. Das Schicksal des iranischen Tänzers Afshin Ghaffarian, der seine Heimat 2009 verlassen musste, taugt als derartiger Sensationstrigger (tanz 6/13). Kunst, Politik, Zensur, studentische Rebellion und staatliche Folter – Ghaffarians Biografie ist Drama pur.
Der britische Filmproduzent Richard Raymond hat sich ihrer angenommen und sein Regiedebüt daraus gemacht. Damit «Wüstentänzer» nicht im Blockbuster-Schatten verdämmert, haben die Caster für eine 1-a-Besetzung gesorgt: Reece Ritchie und Freida Pinto, die «Slumdog Millionaire»-Braut, sind in die Hauptrollen gesprungen, Akram Khan besorgte die Choreografie.
Das scheint prima vista naheliegend, trotzdem bleibt das Ergebnis halbgar. Weil Khan sein eigenes Vokabular – hypnotische Arme, gewundene Oberkörper, peitschende Schritte – fast bis zur Persiflage zitiert. Darunter leidet auch das Herzstück des Films, ein getanztes Trio im Wüstensand, das Ghaffarian mit Kommilitonen konspirativ organisierte und zwei ...
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Tanz Juli 2014
Rubrik: medien, Seite 60
von
Die Arme dem Himmel entgegengereckt, die Finger gespreizt. Die erste gemeinsame Pose in «Torobaka» beschwört Gestirne und Gottheiten, wirkt eher heidnisch als hinduistisch. Kein Zweifel aber, dass sie auf die Huldigung Ganeshas zu Beginn von Kathak-Auftritten zurückgeht. Doch Israel Galván und Akram Khan – der eine in Sevilla, der andere in London ansässig – wollen...
hat es mal wieder geschafft. Die Frau mit dem herrlich glücklichen Lachen, die seit 2006 im Auftrag der Kulturstiftung des Bundes den Tanzplan Deutschland geleitet hat und zuletzt den Tanzfonds Erbe aus dem Geist des bloßen Bewahrens befreite, sie gründet nun eine Tanzkompanie für Tänzer 40+, und das aus Mitteln des Bundeshaushalts. «Dance On» heißt das neue...
Sie sind Amerikanerin, Lehrerin für Spiraldynamik und wurden bekannt als Tänzerin bei Maurice Béjart – ein bewegtes Leben.
Ja, ich bin in Westport, Connecticut geboren und dort aufgewachsen, bis ich 14 Jahre alt war. Danach sind meine Eltern nach London umgezogen. Wir waren zwei Jahre da, von dort ging ich nach Brüssel.
Wo leben Sie heute?
Hier in der Schweiz in...
