Still untitled

Wie lassen sich Theater-Konventionen und Zeitlimits aushebeln? Xavier Le Roy und Scarlet Yu versuchen es mit einem partizipativen Projekt bei den «Skulptur Projekten Münster»

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Die Last der niedrigen Decke wiegt schwer, der Raum ist kühl, während draußen die Sonne brennt. Ungefähr zehn Leute haben sich an diesem Sonntagmorgen in einem gewölbeartigen, von Säulen gestützten Raum im Keller des Krameramtshauses eingefunden, in dem die niederländische Bibliothek zu Münster ihren Sitz hat. Wir alle sind neugierig darauf zu erfahren, wie wir unsere eigene Skulptur verkörpern können – so die Ankündigung des Workshops von Xavier Le Roy, der ihm Rahmen der «Skulptur Projekte Münster 2017» stattfindet.



Wir lernen uns kennen, gehen im Raum umher, geben uns die Hand, stellen uns vor und blicken uns in die Augen. Anschließend teilen wir uns in Gruppen auf, sprechen mit unseren Gruppenleitern über Skulpturen, die wir gesehen haben, und versuchen uns auf diese Art langsam der Vorstellung von einer Form anzunähern. Jeder soll an eine Skulptur denken. Ich stelle mir eine minimalistische Skulptur von Donald Judd vor. Andere denken an Giacomettis «Schreitenden Mann» oder Rodins «Denker». Welchen Aspekt der Skulptur wollen wir verkörpern? Finden wir dafür Übersetzungen? Haltungen? Bilder? Ich konzentriere mich auf den Aspekt der Gegenläufigkeit. Indem ich versuche, oben und ...

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Tanz August/September 2017
Rubrik: Produktionen, Seite 22
von Gerald Siegmund

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Ausstellung, Screenings August/September 2017

Screening

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