Stichprobe: Iztok Kovac und En-Knap
Wie geht es eigentlich Iztok Kovac? Und seiner slowenischen Kompanie En-Knap? Was macht der Ingenieur heute, der zu tanzen begann, weil er so verliebt war in ein Mädchen, dass er in die damalige jugoslawische Nationalmannschaft für Gesellschaftstanz eintrat? Der während des Kriegs im flämischen Belgien das Vorbild für Slovenijas Tanzszene fand und 1993 nach Trbovlje, einem kleinen Bergarbeiterstädtchen, zurückkehrte? Was ist heute? Vor zwölf Jahren war sein «Far From Sleeping Dogs» ein weltweit beachteter Erfolg mit Vinko Globokar, mit Posaune und Alphorn in slowenis
cher Landschaft. Heute zeigt er, zuletzt auf dem Festival Moving Cake in Ljubljana, «Mozart – Hype As I Wanna Be». Ein bisschen erinnert es immer noch an Belgien (Mozart bei Keersmaeker und Platel), an Improvisation und Sport.
Iztok Kovac ist der große Coach der zeitgenössischen Tanzszene in Ljubljana. Neben Matej Keyzar und Majaz Prograjc (Betontanc) bestimmte er in den 1990ern das slowenische Tanztheater. Ungeduldig. Fahrig. Der Schnipselmann, der in Ljubljanas großem Theater Cankarjev Dom großes Publikum zieht. Er veranlasste den Komponisten Tomaz Grom, Mozart sympathisch und entschieden durch den Sampler ...
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Ist es vorbei? Soll ich, so der Tänzer und Choreograf Xavier Le Roy in der Einleitung der von ihm zusammengestellten Diskussionsrunde, mir hier mein eigenes Grab graben? War da was: eine einheitliche Bewegung, ein Stil, eine Richtung, die den zeitgenössischen Tanz und die Performance der letzten zehn Jahre ausgezeichnet hätte? «Inventory: Dance And Performance»...
230 dance students (representing 36 nationalities) are enrolled at the Rotterdam High School of Music and Dance. Daily they transform the eighth and ninth floor of the building into a great big blending machine of personal ambitions, perspectives and physical skills. These students are a living proof of the endless possibilities contained in the arts and, more...
Ein Stoff gerade für den Tanz: Choderlos de Laclos’ Roman aus dem vorrevolutionären Frankreich. Ein perfider Verführungsexzess in 175 Briefen. In Berlin beging ihn einst David Nixon als subtiles Kammerspiel, in Gera kreierte Peter Werner daraus ein Handlungsballett. Nun erobern die Gefährlichen Liebschaften von 1782 den Nordharz. Jaroslav Jurasz, seit 2003...
