Screenings
counter phrases
Gleich drei Leinwände braucht Thierry De Mey, um «Counter Phrases» (Foto: Cosimo Piccardi) noch dynamischer erscheinen lassen als 2003, als das gemeinsam mit Anne Teresa De Keersmaeker erarbeitete Event zum ersten Mal die Runde über die Bühnen der Welt machte. Damals war noch ICTUS dabei. Diesmal beteiligen sich mit TM+, dem Orchestre symphonique de Mulhouse und dem dreiköpfigen Ensemble des westafrikanischen Kora-Spielers Ballaké Sissoko drei ganz unterschiedliche Klangkörper, um das Dreidimensionale dieses «Kino-Konzerts» herauszustreichen.
Denn hier interpretiert nicht eine Choreografin vorgegebene Musik auf ihre Weise. Vielmehr lassen sich sechs zeitgenössische Komponisten abwechselnd mit Ballaké Sissoko von den zehn Kurzfilmen inspirieren, die einst Anne Teresa De Keersmaeker und Thierry De Mey gemeinsam entworfen haben.
Am 24. Juni, 20.00h, in der Filature, Mulhouse; lafilature.org
Tanz im TV
3sat
19. Juni, 18.30h: «Theater: Ein Fest!»: das «Spring Performing Arts Festival», das alljährlich im Mai in Utrecht stattfindet: Choreograf Jan Martens versammelt in «The Common People» Utrechter Bürger auf der großen Bühne und zeichnet ein Porträt der Stadt. Nina ...
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Tanz Juni 2016
Rubrik: Kalender und Kritik, Seite 52
von
«Otto ist immer dabei.» Jiří Bubeníček lässt keinen Zweifel daran, welche Rolle der Bruder in seinem Leben spielt. Selbst wenn sie nicht unmittelbar zusammenarbeiten, was bisher überhaupt erst einmal in New York geschehen ist, tauschen sie ihre Gedanken und Gefühle aus. Jiří und Otto sind nicht irgendwer. Sie waren die Ballettzwillinge per se, sind jetzt Les...
venedig: biennale danza
Das Boot verlässt den Canal Grande, schaukelt wie in einer Flussmündung und legt gleich darauf am Arsenale an, dem alten Fort von Venedig, das nichts anderes mehr verteidigen muss als die Kunst. Hier wird der «Goldene Löwe» diesmal an Maguy Marin verliehen, die sich mit Adam und Eva, ihrem «Duo d'Eden» von 1986 nämlich, bedanken möchte. Eine...
Das Ziel vor Augen, kann man schon mal getrennte Wege gehen. Beide Kreationen, so deutlich, ja demons-trativ sie sich voneinander unterscheiden, kommen jedenfalls beim Publikum blendend an. Und auch die Akteure des Nederlands Dans Theater 1 scheinen sich in ihrer Gegensätzlichkeit zu gefallen: in sich gekehrt, tanzen sie fast somnambul in «Shut Eye» von Sol León...
