Sasha Waltz

hat ein Ziel

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Sasha Waltz hat ein Ziel: 60 Vorstellungen im Jahr in Berlin. Warum? Die Schaubühne, die ihr dortiges Repertoire (u. a. «Körper») aufrecht erhält, die Staatsoper (nach «Dido & Aeneas» plant sie hier «Medea») und das Radialsystem, der Kunstort ihres Mannes, den sie mit «Dialoge 06 – Radiale Systeme» effektvoll eröffnete, bilden plus ihrer Kinder- und Jugendarbeit eine derartig gute Vernetzung, dass sie Berlin als einen Leuchtturm rühmt.

Ständiges Blinkfeuer zeigt ihren modernen Tanz gleichauf mit der Leuchtturm-Klassik von Vladimir Mala­khov, der jedoch seine Zusammenarbeit mit dem zeitgenössischen Festival «Tanz im August» nicht fortsetzte. Nun fordert die Initiative TanzRaumBerlin in einer Pressemitteilung, unterschrieben von Tanz im August, namentlich nur Sasha Waltz, Tanz im August und die Tanznacht (ein Showing der freien Szene am 16. Dezember) zu fördern. Warum? Weil das Wirtschaftsmagazin The Economist mit Sasha Waltz ein leuchtendes Berlin ausmachte und auf Tanz im August verwies? Dagegen verwahrte sich die Berliner Zeitung. Wien mit einem Budget von zehn Millionen Euro allein für den zeitgenössischen Tanz (exklusive die Ballette) leuchte viel heller als Berlin, das nur neun ...

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Tanz November 2006
Rubrik: Celebrities, Seite 26
von Arnd Wesemann

Vergriffen
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