Runter vom Eis!
Polina Semionova und Dmitrij Semionov, Sie sind beide sehr jung zum Eiskunstlauf gekommen, sind noch als Kinder zum Ballett gewechselt und können schon jetzt auf eine glänzende Karriere stolz sein. Ihre jüngere Schwester ist Pianistin. Ihre Eltern haben sehr großen Wert auf eine künstlerische Ausbildung ihrer Kinder gelegt.
Dmitrij: Ja, ich weiß auch nicht, wie sie dieses Risiko eingehen konnten.
Polina: Unser Vater ist Ingenieur für Biotechnologie, unsere Mutter ist Englischlehrerin. Aber sie haben sich immer auch mit Musik und Sport beschäftigt.
Deshalb haben sie wohl versucht, uns in diese Richtung zu lenken.
Hatten die Eltern denn nie Mitleid mit Ihnen? So schön dieser Weg ist, er ist auch ziemlich hart.
Dmitrij: Sie haben immer noch Mitleid mit uns.
Polina: Wir haben uns nie beklagt. Natürlich war es schwer. Hätten wir gejammert, wäre unseren Eltern bestimmt ein Ausweg eingefallen. Aber wir haben es ja gern gemacht, obwohl es auch Tränen gab.
Wie alt waren Sie, als Sie mit dem Eiskunstlaufen begonnen haben?
Dmitrij: Polina war drei, ich vier.
Das war im Rahmen einer Sportschule in Moskau?
Polina: Genau. Die Sportschule der ZSKA, des Zentralen Armee-Sportvereins. Wir hatten dort auch ...
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