«Voyage» von Emanuel Gat

Bremen

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Es ist nicht nur Marketing-Strategie, wenn sich zwei unabhängige Tanztheater zusammentun. Bisher erlebte man Ähnliches als letztlich überteuerte Variante des Sparzwangs öffentlich subventionierter Häuser. Der versuchten Fusion Wuppertal-Gelsenkirchen kräht heute kein Hahn mehr nach.
Bremen und Oldenburg firmieren mit jeweils zehn Tänzern nunmehr unter einem
gemeinsamen Namen: nordwest. Sie behalten ihre künstlerischen Leiter, die zugleich als choreographers in residence fungieren. In Bremen ist das wie gehabt Urs Dietrich, in Oldenburg Jan Pusch.

Sie steuern je einen Abend zum saisona­len Spielplan bei. Die Kompanien bespielen ihre Häuser wechselseitig,  und es wird eine gemeinsame Produktion für alle zwanzig Tänzer geben, die dieses Jahr Rami Be’er bestreitet. Der Länderschwerpunkt ist Israel, weshalb Guy Weizman & Roni Haver in Oldenburg ein Programm bestücken werden. Emanuel Gat, der vor Kurzem nach Südfrankreich ausgewandert ist, weil man in Israel die Finanzmittel auf ein unerträgliches Minimum gekürzt hat, eröffnete die Tanzsaison in Bremen.
Im neuen Schauspielhaus konnte man staunend erleben, wie einer mutig und klug heilige Kühe auf ihre Anatomie untersucht. Leider, und dies ...

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Tanz Dezember 2007
Rubrik: Der Kalender, Seite 38
von Eva-Elisabeth Fischer

Vergriffen
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