nachruf: Elise Ralston
Sie hat sich gewünscht, dass der «Tanz immer mehr zu einer Kunst werden kann, die menschliche Größe befördert». Und dass er «nicht vornehmlich geistige Armut erzeugt durch Überbewertung mechanischen Trainings und engstirniges, leistungsbezogenes Denken». Mit unerschöpflicher Energie widmete sich Elise Ribeiro Ralston ihrer Kunst, mehr als zwanzig Jahre lang an der Tanzfabrik Berlin, an der sie vor allem Yoga unterrichtete. Am Alan Bateman Institute for Health Body Education erhielt sie das Rüstzeug und hat nicht nur nebenbei in New York moderne Tanztechniken studiert.
Das Klassische war längst in ihrem Körper – seit ihrer Ausbildung bei Maria Melo in São Paulo und bei Heinz Clauss an der Stuttgarter John-Cranko-Schule. Liebend gern hätte sie ihre Erfahrungen in die Arbeit des Tanztheaters Wuppertal eingebracht. Pina Bausch schien überaus interessiert, doch Konkurrenzdenken verhinderte das ersehnte Engagement. Deshalb konzentrierte sich Elise Ralston nach Jahren mit Reinhild Hoffmann am Bremer Tanztheater ganz auf den Unterricht und die Entwicklung dessen, was sie «Dança Expressiva» nannte: eine Methode, die «durch eine von Yoga verursachte vollständige Entspannung des Körpers bei ...
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Eine Aufführung einfach sympathisch zu finden, ist eigentlich das Schlimmste, was man über sie sagen könnte. Genau dieses Gefühl aber hat «You’ve changed» von Thomas Hauert nach seiner Premiere in Lissabon hinterlassen. Tänzer, frei von geschlechtlicher Zuschreibung, sind mit frei fließenden Bewegungen auf der Bühne unterwegs, während dieselben Tänzer noch einmal...
war freie Tänzerin in Berlin, ging früh in den Widerstand gegen Hitler und hatte sehr viel Glück. 1942 von der Gestapo verhaftet, konnte sie sich nach einem Bombenangriff befreien, versteckte sich in der Steiermark, blieb nach dem Krieg in Wien und tanzte, gegen erneute Widerstände, in den sozialistischen Ländern, auch in Ost-Berlin. Sie starb 1962.
1995 sah die...
Die nordischen Länder beenden ihre über ganz Skandinavien und das Baltikum organisierte Plattform «keðja» unter dem Vulkan Eyjafjallajökull mit der selbstkritischen Frage, ob man tatsächlich die Rolle des Tanzes in den Kommunen seit dem ersten Treffen 2008 hat nachhaltig stärken können. Hauptprogramm dieser Gipfeltreffen ist natürlich die Darstellung der Szene vor...
