Marguerite Donlon: «Krieg und Frieden»
Wie tanzt man Krieg? Gewalt? Frieden? Keine der beiden Uraufführungen beim Ballett des Saarländischen Staatstheaters verlässt sich allein auf den Tanz, beide kreisen das Thema durch andere Medien und Elemente ein, seien es Augenzeugenberichte, projizierte Worte, Sirenen oder ein einstürzendes Bühnenbild. Der Tanz bleibt Reaktion, Kommentar, Reflexion, an diesem Abend die nachgeordnete Kunst.
In Kombination aber mit dem Urahn aller Antikriegsballette, dem «Grünen Tisch» von Kurt Jooss, und einem harmlos-fröhlichen Deutsche-Einheitsfeier-Werklein der Ballettchefin Marguerite Donlon entsteht daraus ein eindringlicher Abend zum Thema «Krieg und Frieden».
In der Performance «response.UN.ability» sind die Saarbrücker Tänzer nur als Projektionen zu sehen, für «Footprints» ergänzt Marguerite Donlon ihre Kompanie durch Laiendarsteller. Fünf ältere Saarbrücker Bürger berichten nicht nur von Kindheitserinnerungen aus dem Krieg, sie sind ständig ins Bühnengeschehen integriert – mit sparsamen Gesten und Posen, wie Kinder auf Schaukeln sitzend und manchmal sogar tanzend. Zu einer in engen Tonschritten dahintrauernden Streichermusik von Barry Guy (der ganze Abend wird live begleitet) verdoppeln ...
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Tanztheater Bremen
Für die Spielzeit 2010/11 sucht das Tanztheater Bremen/Urs Dietrich zwei professionelle männliche Tänzer mit guter klassischer und moderner Technik sowie Bühnenerfahrung. Anmeldung mit Lebenslauf bis 30. März bitte an das Tanztheater Bremen am Theater Bremen, Goetheplatz 1-3, 28203 Bremen oder an pstoeckemann@theaterbremen.de
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