Katarina Svetlova

Tanz - Logo

Sie ist eine Power-Tänzerin wie man sie eher aus modernen Kompanien kennt und das ganze Glück der Düsseldorf-Duisburger Tanzfreunde: Katarina Svetlova hat das Ballett der Deutschen Oper am Rhein wachgeküsst. Die Amerikanerin hat alles, was eine Spitzenballerina ausmacht: Technik, Ausstrahlung, Darstellungskraft, Wandlungsfähigkeit. Ob virtuoses Weib, kämpferische Prinzessin mit sanftem Blick, keckes Schulmädel oder erotische Amazone – die 25-Jährige verleiht ihren Rollen Profil. Ein Hoffnungsschimmer für das Rheinopern-Ensemble.

Einst unter Erich Walter und später Heinz Spoerli von internationalem Renommee, scheint es derzeit nach Jahren der Mittelmäßigkeit wieder auf die Beine zu kommen – dank seiner neuen Ersten Solistin. Schon reisen überregionale Medien wieder an, Ballettchef Youri Vàmos choreografiert der Svetlova eine elektrisierende «Erda» auf den Leib und van Manens
«Sarkasmen» blitzen vor Charme und Witz wie selten zuvor. Das Ensemble wirkt hoch motiviert, kleinere Talente tun sich hervor.
Geboren in Brüggen/Nordrhein-Westfalen als Kind einer amerikanischen Sopranistin und eines bulgarischen Tenors, begann Katarina Svetlova mit vier Jahren im Rheinland zu tanzen, bevor sie ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Jahrbuch 2005
Rubrik: Hoffnungsträger, Seite 106
von Bettina Trouwborst

Vergriffen
Weitere Beiträge
La Ribot

In 1993, Spanish choreographer La Ribot launched her “piezas distinguidas” (distinguished pieces) project. This project marked not only a profound break with conventional contemporary dance but also the realization of a new impulse in dance creation. La Ribot has worked on her “piezas distinguidas” for more than twelve years, creating 34 pieces, four different life...

Gudrun Bojesen and Thomas Lund

Gudrun Bojesen and Thomas Lund are not newcomers to the stage – they have been hailed as the most promising dancers in the Bournonville repertoire for some years. Bojesen possesses a personal sweetness, once almost virginal, which has allowed her to blossom into a tender, womanly performer in the roles of Hilda in “A Folk Tale” and the fatal sylph in the...

Georg Reischl

Ah, das gibt es auch noch und von welcher Klug- und Schönheit: Reischl hat für sechs Tänzer ein Ballett kreiert mit dem Titel «Die Suche nach dem Kleid», das freilich sein Engagement bei Forsythe nicht verleugnet, gleichwohl aber eigenständige Merkmale zeigt. Mit großer Sicherheit nutzt er klassisches Körper- und Musikmaterial und webt dennoch Spuren von...