Jenseits
Die Räume sind eng, die Körper beinah schwerelos, was manche an Fred Astaires «Royal Wedding» erinnert, als der Meister noch die Wände hochtanzte. Bei Florian von Ploetz gehen die Tänzer eher die Wände hoch, mehr aus Platzangst, aber auch, weil man die Wände drehen und wenden kann, wie man will.
Diese Räume stehen nicht ganz so aufrecht, wie es die Kamera glauben macht – neigt den Blick!
1999 begann der Berliner Fotograf eine kleine Neuköllner Hinterhofwohnung für seine Inszenierung herzurichten, Tische an Wände zu nageln und Haken auf den Boden zu schrauben. Das Artistenduo Gala Nr. 4 machte den Anfang, Breaker folgten, und Florian von Ploetz hat immer noch Spaß daran, seine Illusion ein wenig unperfekt erscheinen zu lassen. Ihn interessiert mehr der Körper im Käfig der Inszenierung – und seine Kraft, den Raum zumindest potenziell zu sprengen.
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Kota Yamazaki has been a prominent figure on the Japanese dance scene since the early 1990s, producing some remarkable and highly acclaimed pieces, such as “Cholon,” which looks at the Asian body against the context of urban development. His dance, characterized by clean, precise movements full of sheer dance energy, has brought new impulses to dance in Japan.
He...
Singapore 2002: an international convention bore witness to South-East Asian dance people’s preoccupation with identity. Islamic countries of the region (i.e. Malaysia), countries which had come out of authoritarian regimes (i.e. the brutal Red Khmer regime in Cambodia), countries which had been subjected to colonization (i.e. virtually all), were discovering...
Er tanzte als Halbsolist an der Berliner Staatsoper und als Solist bei Maurice Béjart, wurde mit dem John-Neumeier-Stipendium gefördert, studierte an dessen Schule, absolvierte eine Choreografenausbildung in New York, wo er auch eine eigene Gruppe gründete. Technisch steht er also sicher auf zwei Beinen, um in seiner zweiten Spielzeit als Tanzdirektor in Kassel...
