...jan fabre
Man muss weit reisen, um seinen eigenen Nachbarn zu treffen. Jan Fabres «Prometheus Landschaft II» tourt und tourt, drei Ausstellungen des Künstlerchoreografen sind derzeit gleichzeitig zu sehen: Durch seine große Einzelausstellung «Hortus.Corpus» kann man im berühmten Kröller-Müller-Museum in den Niederlanden spazieren. In Wien zeigt das Kunsthistorische Museum «Die Jahre der Blauen Stunde». In Venedig ist in der Nuova Scuola Grande di Santa Maria della Misericordia sein jüngstes Werk ausgestellt.
Als «Pietas» steht ein Ensemble aus fünf riesigen Skulpturen in feinstem Carrara-Marmor auf einem gewaltigen Deckel aus Goldfolie. Vier Skulpturen zeigen das menschliche Hirn in enormer Vergrößerung, allegorisch angereichert um einen Baum, ein Kreuz und um rücklings liegende Schildkröten. Die fünfte Skulptur ist tatsächlich eine Pietà wie die von Michelangelo. Nur dass Mutter Maria hier ein Skelett ist und das Jesuskind das Bild des Künstlers selbst. Wohl kein Zufall, dass dieses Werk ausgerechnet in der Schule der barmherzigen Mutter Maria steht.
Trotz seines anhaltenden Erfolgs in der bildenden Kunst ist Fabre nie von der Performance abgerückt. Zuletzt entstand «Prometheus ...
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Tanz Juli 2011
Rubrik: Traditionen, Seite 48
von Pieter T’Jonck
...ist vorerst der letzte Performer, Tänzer, Pädagoge, Choreograf, der beim schweizerischen internationalen Weiterbildungskurs (SiWiC) tätig sein darf. Der 15. und letzte SiWiC findet vom 2. bis 15. Juli im Tanzhaus Zürich statt. Er endet am 14. Juli mit einer offenen Probe und der Aufführung am 15. Juli. Gegründet wurde SiWiC 1997 von Richard Wherlock und Regina...
Der Lift steht. Machen wir uns also zu Fuß auf den Weg nach oben ins Büro von Jan Broeckx. Hoch liegt es über den Dächern von Schwabing, auf einem Gelände, das früher Straßenbahnen beherbergte, bevor es die freie Tanzszene in den Achtzigern als Proben- und Aufführungsort nutzte. Irgendwann kam der Abrissbagger. An die Stelle der urbanen Wüste baute man ein Band...
Das Theater im Pfalzbau in Ludwigshafen richtet vom 3. bis 5. November nach der Idee und dem künstlerischen Konzept der Choreografin Juliane Rößler den sechsten Choreografiewettbewerb «no ballet» aus. Anmeldeschluss ist der 25. Juli.
no-ballet.com
Die Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft lobt unter dem Titel «faktor kunst» fünf mit je 10.000 Euro dotierte...
