Intendant

Gerhard Brunner gründete in Zürich den Studiengang «Executive Master in Arts Administration».

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Führt euch selbst an

Direktoren und Choreografen sind doch Amateure. Niemand hat ihnen das, was sie tun, wirklich beigebracht. Natürlich sollte man einige Ahnung von Musik, Architektur, Kos­tüm, Lichtgestaltung haben. Man müsste Anatomie gut studiert haben, um nicht Sachen zu choreografieren, die die Menschen verkrüppeln. Und man sollte als künstlerischer Direktor auch Psychologe sein, Psychiater, Soziologe, Gynäkologe, Diplomat, Politiker. All das müsste man sein, um die Arbeit richtig zu ­machen.



Man müsste vor allem eins sein: eine Führungspersönlichkeit, wie es Jirˇí Kylián eine gewesen ist. Klug hatte er im Jahr 1999 seine Fehler erkannt und sich zu demjenigen entwickeln können, als den man den Tschechen in Erinnerung behält: ein künstlerischer Leiter, unter dessen Ägide das Nederlands Dans Theater (NDT) eine Erfolgsstory erlebt hat wie kaum ein anderes europäisches Ensemble.

Weitsicht kann man lernen

Dass das NDT 3, die Seniorenkompanie, wenige Jahre nach seinem Rücktritt das Zeitliche gesegnet hat, mag viele Gründe haben. Einer ist sicher, dass es dem Nachfolger zumindest an Weitsicht gefehlt hat, was die finanziellen Voraussetzungen seiner künstlerischen Arbeit betrifft. Da ...

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Tanz Jahrbuch 2011
Rubrik: Die Manager, Seite 96
von Hartmut Regitz

Weitere Beiträge
merce cunningham

Wer in den vergangenen Jahrzehnten von zeitgenössischem Tanz sprach, dachte hoffentlich zuerst an Merce Cunningham. Seine Arbeit war essenziell, weil er es schaffte, ein genügend komplexes Körperbild herzustellen, dass den Selbstfindungsprozessen und dem Individualismus des 20. Jahrhunderts tatsächlich entsprach, nicht ohne selbst auch die Frage nach den Grenzen...

The Winners are...

Choreograf des Jahres
Sidi Larbi Cherkaoui

Kompanie des Jahres
Stuttgarter Ballett

Tänzerin des Jahres
Brit Rodemund

Performer des Jahres
Jared Gradinger
Aufreger des Jahres
Wim Wenders’ «Pina»-Film
 

Die Umfrage im Einzelnen:

Esther Boldt
Frankfurt am Main
«Journal Frankfurt»

Aufführung des Jahres
«For Faces» von Antonia Baehr

Choreograf/in des Jahrers
Anna Mendelssohn...

Tanzfotografen

Marcia Breuer, wie und warum wird man Tanzfotograf?
Ich habe die Berufsausbildung zur klassischen Tänzerin in Stuttgart absolviert und einige Jahre im Beruf gearbeitet. Zum Ende meiner tänzerischen Laufbahn hatte ich bereits zu fotografieren begonnen und bekam die Möglichkeit, an einigen Programmheften des Stuttgarter Balletts fotografisch mitzuarbeiten. Hieraus...